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Couldn't resist.
Ich sag doch, das sind JPEG-Artefakte. Aber die Erklärung wolltest Du ja nicht. Rauschen ist immer auf dem ganzen Bild da, unabhängig vom Bild. Man sieht es zwar auf manchen Flächen besser als auf anderen. Aber es sammelt sich nicht um Blattspitzen oder in Ecken.
Die Bilder, die ich mir da heruntergeladen habe, waren nur 900x598, außerdem auf ca 70kB zusammenkomprimiert. (Man belehre mich, wenn man aus diesem Forum die Dinger irgendwie in höherer Auflösung rauskriegt.)
Bei der Auflösung kann man kein Sensor-Rauschen sehen. Durch die starke Kompression kommen aber JPEG-Artefakte rein. Gerade im oberen Bereich und oben rechts in der Ecke der Bilder sieht man die typische Klötzchen-Struktur, bei der die Farbzeichung völlig weg ist. Und auch die Wellenmuster um die Blätter herum sind typische JPEG-Artefakte. Rauschen paßt sich auch nicht dem Bildmuster an. Bei der heruntergerechneten Auflösung und der starken JPEG-Kompression spielt das Sensor-Rauschen überhaupt keine Rolle mehr.
Wenn Du das Rauschen untersuchen willst, dann nimm eine einheitliche, möglichst farbneutrale Fläche (z. B. Blatt Papier, Graukarte), möglichst neutrale Beleuchtung, wähle ein verlustfreies Format (raw, tiff), vermeide Blooming und rechne das Bild nicht herunter, sondern wähle einen Ausschnitt und bring den 1:1 rüber. Die Verwendung des Stativs ist natürlich gut. Und dann in Belichtungsreihen den Grauwert der Fläche mal von völlig unterbelichtet (<<schwarz) bis leicht überbelichtet (> weiß) durchprobieren. Und darauf achten, daß die Kamera durchgehend auf Zimmertemperatur ist. Zu kalt senkt das Rauschen, man riskiert aber Kondensflüssigkeit. Zu warm verstärkt das Rauschen. Prima wäre es auch, wenn die Belichtungszeiten sich in zivilen Bereichen bewegen, damit nicht andere Störfaktoren dazukommen.
Auf geht's.
Hadmut
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