Ein kleiner Widerspruch, Euer Ehren!
Durch die Gestaltung des Bildes, für den Bruchteil einer Sekunde, bist Du auf deinem Chip, Film oder Mattscheibe der Herr des Geschehens. Du als Fotograf entscheidest, was der Betrachter sehen wird. Einen kurz vor dem Abflug stehenden Schmetterling mit dem Raum vor sich, einen gerade gelandeten, dessen Schwung ihn noch vor die "Wand" trägt, den Ruhenden in der Mitte etc etc.
Ob der Bewegungsablauf des Motivs schwierig oder einfach einzufangen war, sieht der Betrachter zunächst nicht. Du hast einen Moment der Wirklichkeit eingefangen, diese aber durch äußere Umstände bereits "variiert". Denke nur mal an die Wirkung unterschiedlicher Brennweiten auf ein Motiv in gleicher Abbildungsgöße bezogen auf den Hintergrund.
Jetzt wollen wir aber nicht zu philosophisch werden, sondern uns an Deinen Bildern erfreuen.
Gruß
Echidna