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Alt 27.04.2005, 08:56   #12
rednosed
 
 
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Hallo,

hier mal mein Verständnis zum RAW und den Einstellungen der Kamera:
Mit der ISO-Einstellung wird die Verstärkung des Chips geregelt.
Mit der Blende die Menge des einfallenden Lichtes.
Und mit der Zeit die Dauer des einfallenden Lichtes.

Ergibt irgend eine von diesen Einstellungen einen Wert, den die Sensoren nicht mehr aufnehmen können weil einfach zu hell oder zu dunkel, dann hilft keinerlei Software oder sonstiger Trick um da noch etwas heraus zu holen.
Diese Werte werden im RAW gespeichert. Geringe Anpassungen softwareseitig sind da wohl vom Hersteller abhängig.

Alle weiteren Einstellungen wie Weisabgleich oder Schärfe werden nur als Infos im RAW gespeichert. Im JPG oder Tif aber direkt in die Bilddaten umgerechnet

Der Trick mit den nachträglichen Einstellungen ist einfach der, dass man von den 12 Bit des Chips vom D/A-Wandler bei der Umrechnung auf 16 Bit Bilddaten noch eine gewisse Reserve hat und dann die Werte noch entsprechend verändern kann. Das macht aber nur Sinn, wenn man die Daten im Rohformat, eben RAW, hat.
In allen Anderen Formaten bringt es nur etwas, wenn das Histogramm nicht schon an irgendwelchen Grenzen geraten ist. Und es verschlimmbessert eigentlich nur das Originalbild.
Aber das menschliche Auge hat ja selten Gefallen an natürlichen Bildern

Bei WIKIPEDIA habe ich auch noch was zu RAW gefunden.
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