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Alt 19.10.2026, 14:37   #92
ingoKober

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So, nun bin ich am Ende….für diesen Bericht zumindest.
Wir hatten noch einen halben Tag in Pangkalan Bun und gingen durchs Städtchen. In einem Viertel waren die Häuser nett bunt gestrichen.


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Auch den Markt sahen wir uns an. Typisch tropisch bunt.


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Tofu gabs in großen Fässern


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Und viel Fisch


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Ich würde da aber keinen aus dem Arut Fluss kaufen…warum, seht ich gleich.

Ein Rußhaubenbülbül fiel mir auf……


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Eine vom Festland eingeschlepptem eigentlich auf Borneo nicht heimische Vogelart.

Wie in jeder südostasiatischen Stadt gab es natürlich auch die „südostasiatische Amsel“, den Hirtenmaina


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Aber alles wurde übertönt von Gezwitscher der vielen Tausend Salanganen. Die Bewohner der bunkerartigen häuser, ihr erinnert Euch und Produzenten der „Schwalbennester“ für die berühmte Suppe. Kenny sagte uns, man verdiene damit so gut, dass Familien aus Häusern auszögen, wenn sich Salanganen dort einnisteten, es ihnen dort bequem machen würden und sehr rasch vom Verkauf der Nester ein neues Haus kaufen könnten. Pangkalan Bun ist ein Zentrum dieser „Salanganenindustrie“. Salanganen, die im übrigen Segler und keine Schwalben sind bauen ihre Nester aus einem Sekret ihrer Speicheldrüsen. Diese Nester gelten vor allem in China als Delikatesse und erzielen hohe Preise. Dafür werden in Pangkalan Bun und Umgebung die gezeigten Gebäude mit speziellen Einflugöffnungen, Dunkelheit und Lautsprechern ausgestattet, die Salanganen anlocken sollen. Die Vögel suchen ihre Nahrung weiterhin selbst im Freiland, während ihre Nester regelmäßig geerntet werden. So ist aus einer ursprünglich auf natürlichen Höhlen basierenden Nutzung ein lukratives Geschäft geworden, das allerdings auch Fragen nach Artenschutz, Tierwohl und nachhaltiger Ernte aufwirft.


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Ähnlich schwer zu knipsen, wie Mauersegler übrigens.
Es ist kaum vorstellbar, wieviele Tonnen an Insekten diese Vögel dort jeden Tag fangen und verzehren und erst recht, dass immer noch jeden Tag genug Insekten als Futter vorhanden bleiben.

Zum Abschluss befuhren wir den Arut Fluss, der am Stadtrand entlang fliesst


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Sehr belebt und es wird auch reichlich Wasser verspritzt


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Aber auch malerisch belebt


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Leider sieht man aber auch, dass der Regenwald nach wie vor abgeholzt wird. Findet das denn nie ein Ende?


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Den ganzen Fluss entlang sind Stege und Kids und erwachsene heizen da teils halsbrecherisch mit den Rollen lang.


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Der unschöne Teil: Bade macht zwar Spaß und alle tun es…


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Aber man beachte, der Bretterverschlag direkt hinter den Kids ist ein Plumpsklo. Jedes Haus hat eins, das heisst, alle 5 Meter an jeder Flußseite ist so ein Klo. Und da baden die….jetzt versteht Ihr warum ich keinen Fisch von dort essen mag.

Die Anwohner erscheinen zwar wirklich abgehärtet gegen Fäkalbakterien zu sein


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Aber gesund kann das nicht sein und es wird natürlich katastrophal, wenn irgendwo Typhus oder Cholera ausbricht

Als es Abend wird, verlassen wir den Fluß


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Eine Nacht noch und es geht auf zum kleinen Flugplatz von Pangkalabun



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Dort gibt es leider artenschutzwidrige Souvenirs zu kaufen: Schlüsselanhänger aus Bindenwaranteilen


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Auf das Washingtoner Artenschutzabkommen und CITES angesprochen, zuckte der Verkäufer nur mit den Achseln und meinte, er macht mir einen günstigen Preis.
Was soll man da noch sagen?
Wie auch immer, wir flogen los…
Über Jakarta


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Und Singapur


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Heim nach Frankfurt…..lang hats gedauert…der Flug und der Reisebericht, der hiermit nun aber zu Ende ist.
Die nächste Fernreise ist schon gebucht. Es wird natürlich mal wieder Zeit für Afrika. Drei befreundete FotografInnen kommen mit. Ich freue mich also auf Namibia, Botswana und ein bisschen Simbabwe.
Und wer weiss…wenn das Forum im Juni noch lebt, gibts vielleicht auch einen neuen Reisebericht.
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Viele Grüße

Ingo
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Kober? Ach der mit den Viechern!

Geändert von ingoKober (19.10.2026 um 20:24 Uhr)
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