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Leute ...
Ich finde es spannend, wie viel gerade über die A7R VI diskutiert wird – teilweise mit ziemlich heftigen Meinungen, obwohl 99.9% sie definitiv noch gar nicht selbst in der Hand hatten.
Ich konnte die A7R VI am Mittwoch beim SONY Launch Event ausführlicher an-testen. Zusammen mit Fabian Fopp und Sony Ambassador Levi Fitze hatte ich die Gelegenheit, mich etwas abzusetzen von der geladenen Truppe und die Kamera für rund eine gute Stunde im echten Wildlife-Einsatz am Rheinfall in Schaffhausen auszuprobieren – inklusive 100–400 F4.5 GM, das quasi dauerhaft montiert war.
Mein persönlicher Eindruck: Die Kamera ist richtig stark. Das Rolling-Shutter-Thema ist vorhanden, keine Frage, aber in meiner Praxis in vielleicht 95% der Fälle vernachlässigbar. Ich habe unter anderem schnell fliegende Wasseramseln fotografiert und keine relevanten Probleme festgestellt – und ich komme von der A1 II und A9 III, bin in diesem Bereich also durchaus verwöhnt.
Sony hat hier meiner Meinung nach eine sehr vielseitige Kamera gebracht, die in vielen Disziplinen überzeugt und preislich deutlich unter A1 II und A9 III liegt. Natürlich ist sie nicht perfekt und es gibt Punkte, die man kritisieren kann und auch sollte.
Was ich schade finde: Der Ton in manchen Diskussionen kippt schnell in reines Bashing. Dabei wäre es aus meiner Sicht hilfreicher, konkrete Erfahrungen, Stärken und Schwächen differenziert zu teilen – gerade, wenn man die Kamera tatsächlich im Einsatz hatte.
Nur zur Einordnung: Ich habe keinerlei Vorteil davon, die A7R VI schönzureden – ich teile hier einfach meinen praktischen Eindruck aus einem ersten, realen Einsatz.
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