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Alt Gestern, 11:00   #9
ingoKober

Themenersteller
 
 
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Ort: 64521 Groß-Gerau
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Tut mir leid, dass es zwischen zwei Beiträgen so lange dauert. Aber es ist für mich wirklich nicht so einfach, die Zeit und Ruhe zum Posten zu finden. Aber langsam - pelan pelan- geht es weiter.

In unserem Zimmer gab es natürlich auch geschuppte Mitbewohner. Der Hausgecko Hemidactylus platyurus ist auf Sumatra wirklich allüberall zu sehen und zu hören.


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Gleiches gilt für die Javaneraffen, die immer bereit sind, zu stehlen, was nicht niet- und nagelfest ist. Natürlich wühlen sie auch im Müll der Lodge


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Die Lodge hatte übrigens einen sehr netten, einem indonesischen Langhaus nachempfundenen auf Stelzen stehenden - und stark schwingenden- Aufenthaltsraum


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Da konnte man wirklich gut relaxen.....wenn mal die Zeit dafür blieb.

Die Vogelwelt während unseres ganzen Sumatraaufenthaltes hielt sich übrigens sehr bedeckt. Nur Spatzen waren allüberall, aber immerhin saßen auf den Stromleitungen zum " Langhaus" auch immer einige Südseeschwalben und zwitscherten lustig vor sich hin.


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Am Nachmittag erkundigten wir ein wenig das Dorf. Obwohl bei der großen Flut 2003 alle flussnahen Häuser weggespült wurden und viele Menschen dabei ums Leben kamen, hat man längst wieder bis ganz nah an den Fluss herangebaut.


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Wie schon erwähnt, verbinden viele schwankende Hängebrücken die beiden Flußseiten. Nach einiger Zeit lernt man, die zu überqueren, ohne dass sich die Schwankungen aufschaukeln. Anni konnte es sowieso.


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Ein Großteil des Dorflebens spielt sich direkt an den Flußufern ab


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(das sind übrigens Betelpalmen, so hat man die Betelnussquelle gleich vor Ort)

Und überall sieht man badende Kinder und auch Erwachsene


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Kühe und Schafe leben mitten im Ort. Kurioserweise gab es für Schafe erhöhte Ställe auf Stelzen


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Aber die armen...bei über 30 Grad und fast permanent 100% Luftfeuchtigkeit mit so viel Wolle rumlaufen zu müssen. Mir klebte schon das dünne Safarihemd permanent im Schweiss auf der Haut. Ein Wollpullover? Nicht vorstellbar!

Beim Anblick der steilen dschungelbewachsenen Hügel meinte Birgit: Da müssen wir doch nicht rauf, oder?....doch, mussten wir. Schon 14 Stunden später.


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Überall flatterten übrigens viele große bunte Schmetterlinge herum. Aber nur selten setzte sich mal einer - und dann verbargen die hochgeklappten Flügel die ganze Buntheit.


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Wir verliessen schliesslich das Dorf und gingen entlang des Flusses in den angrenzende Dschungel.


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Tiere sahen wir - abgesehen von Schmetterlingen- erstmal wenig, obwohl wir fleissig Ausschau hielten.


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Aber auch kleine Dinge sind hübsch und machen Freude.
Diese Langfühlerschrecke hat den Namen wirklich verdient, obwohl nur ein Fühler unbeschädigt ist.


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Der Körper war etwa 2 cm lang und das Bild ist finde ich ein schönes Beispiel dafür was mit dem 400-800er in diesen Dimensionen machbar ist.

Auch die Javaneraffen wirkten dann im Regenwald gleich viel besser, als auf der Müllhalde


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Nach diesem kleinen Ausflug, der uns dank 32°C und extreme Luftfeuchtigkeit aber schon gut zum Schwitzen brachte, ging es dann am nächsten Tag richtig los.

Mit genau dem Trekking, nach dem ich hinterher zu dem Eingangs gemachten Statement kam, ich werde für manches langsam doch zu alt.

Stay tuned!
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Viele Grüße

Ingo
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Kober? Ach der mit den Viechern!
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