Na dann fangen wir mal an...langsam oder pelan pelan, wie die Indonesier sagen.
Jede Reise beginnt mit der Anreise. Wir hatten Glück, keinen Flug über den nahen Osten geplant zu haben, sondern das erste Flugsegment direkt bis Singapur. Wegen des Krieges musste aber auch hier die Flugroute etwas angepasst werden, so dass wir zwischen Farnkfurt und Singapur zwölfeinhalb Stunden in der Luft waren.

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In Singapur stiegen wir um in den Flug nach Medan auf Sumatra.
Der Aufenthalt dort war nur kurz, aber der Flughafen in Singapur bietet überall interessante Ansichten:

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Die Decke dieser Wasserinstallation zeigt auf einem riesigen Monitor die Wasseroberfläche von unten...in bewegten Bildern.

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Auch bewegte 3 D Installationen gab es...der 3 D Effekt ist aber schwer zu fotografieren

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Wir flogen schon bald weiter nach Medan, einer drei Millionen Metropole im Norden Sumatras.
Am Ausgang des dortigen Airports trafen wir die in letzter Minute noch dazugestoßenen weiteren Reisegruppenmitglieder. Eine Frau mit ihrer erwachsenen Tochter. Beide sehr nett und wir haben uns in der vierer Kombination über die ganze Reise hinweg gut verstanden.
Auch fanden wir dort Rohani , "Anni" unsere Reiseleiterin von der Volksgruppe der Batak.
Auch wirklich nett, aber ein wenig sehr gesprächig und wie sich zeigte mit null Ahnung von der Fauna ihres Landes. Ich war fast schon erstaunt, dass sie die Orang Utans erkannte. Aber egal...ich finde schon, was ich suche.
Erstmal gings in ein nahe gelegenes Hotel:

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Aussicht:

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Am nächsten Morgen gab es erstmal ein großes reichhaltiges Frühstücksbuffet. Wir fanden es lustig dass es für Indonesier anscheinend üblich ist, auch in einem schickeren Hotel morgens im Schlafanzug am Büffet zu erscheinen. So gewannen wir immerhin einen Einblick in die dort übliche Nachtbekleidung. Eine Dame trug sogar altmodische Lockenwickler.
Gesättigt brachen wir dann auf, um die rund 100km nach Bukit Lawang zurückzulegen. Bukit Lawang ist gewissermaßen ein Tor zum 9000 Km2 großen Gunung Leuser Nationalpark, unserem eigentlichen Ziel auf Sumatra.
Anni in typischer Aktion:

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Zunächst ging es im Stopp und Go durch den dichten Medaner Stadtverkehr

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Dann wurde es ländlicher.
Wie überall in den Tropen erscheint die Fahrzeugnutzung Europäern oft ein wenig ungewöhnlich. Hier begegnete uns ein Schulbus:

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Und auch die Zweiräder müssen so einiges an Last tragen

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Weiter ging es durch endlose Palmölplantagen.

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Das war alles früher mal Dschungel, nun ist es artenarme Monokultur!
Wir pausierten auch einmal kurz am Rand einer Plantage:

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Das ist das Rohprodukt: Ölpalmenfrüchte

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In einem Dorf rasteten wir ein wenig länger

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Und ich fand das erste Tier, eine kleine Schönechse,
Calotes versicolor

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Wir genossen auch leckere frittierte Bananen am Straßenrand. Hier die Herstellung davon:

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Überhaupt war das Essen in Indonesien durchweg sehr lecker Aber oft auch sehr fett, fast alles wurde frittiert oder gebraten.
Die Preise sind auf dem Land immer noch extrem niedrig. Für 2-3 € kann man ein reichhaltiges Mittagessen bekommen. Möchte man ein Bier dazu, zahlt man nochmal 3-5 €.
In dem Dorf war auch gerade Markt

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Und überall, wo Obst angeboten wurde (wir probierten einiges) waren auch kleine Geckos der Art
Hemidactylus platyurus unterwegs, um zu naschen.

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Früh gewöhnt man die Kinder an das Essen der leckeren Früchte.

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Vieles wurde getrocknet angeboten

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Wie auch diese Fischlein

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Wir fuhren dann weiter bis Bukit Lawang. Das Dorf liegt entlang des Bahorok Flusses, der es in zwei Hälften teilt. Viele schwingende Hängebrücken führen darüber.
Die erste Querung fühlte sich noch sehr wackelig an

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Aber wir gewöhnten uns rasch daran.
Nun bezogen wir aber erstmal unsere Zimmer in der direkt am Rand des Dschungels gelegenen Ecolodge.

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Mit einer ersten Erkundung des Dorfes und des dorfnahen Waldes geht es dann hier bald weiter.