Registriert seit: 25.11.2012
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Und schon wieder ist eine Woche um. Morgen steigt Markus noch einmal tapfer in die Bütt, dann opfert sich Jürgen für die letzten Märztage. Schauen wir mal, wie es weitergeht.
Hier aber erst einmal meinerseits noch das Wort zum Sonntag…
| Besprechung 22.3.2026 |
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| Name | Bild | Besprechung | | K-H-B | | Waldkauz (Stille-22) Ich mag Eulen. Und ich habe auch schon eine ganze Reihe von ihnen abgelichtet, aber stets nur dann, wenn sie mir vorher jemand gezeigt hat. Sie selbst im Geäst, gar einer Baumhöhle zu entdecken, bin ich offenbar zu doof. Und Du zeigst hier auch, weshalb das so ist. Sie tarnen sich hervorragend in ihrer Umgebung, und sie halten den Schnabel. Man muss denn schon sehr scharf und präzise seinen Blick fokussieren, um einen Waldkauz wie diesen hier zu erspähen. Hören kann man sie praktisch nicht. Mithin ein weiterer nicht zwingend zu erwarten gewesener Blickwinkel auf das Kapitel Stille, den uns Karl-Heinz hier liefert. Klasse! | | aidualk | | Startrails am Harz Natürlich erkenne ich die Teufelsmauer. Und das sogar im Dunkeln. Denn als Lehrling mit damals zarten 18 campierte ich mal mit meinem besten und ältesten Schulfreund gleich nebenan, in Timmenrode, zwei Wochen in einer Gartenlaube, wobei wir im Nachbarort zwei Mädchen kennenlernten und dann nachts auf dem Heimweg von ihnen, wenn kein Bus mehr fuhr, stets an dieser Gruselwand vorbeistolpern mussten. Darüber reden wir heute noch gelegentlich. An solche Sterne wie auf Deinem ebenso spannenden wie eleganten Startrails-Panorama erinnere ich mich zwar nicht mehr, aber im Nachhinein sage ich mir, vielleicht sah damals der Himmel ähnlich aus. Finster genug war es dafür jedenfalls – und still genug auch, sofern nicht irgendwo ein Käuzchen rief oder ein Fuchs heiser kläffte. So glaube ich Dir denn die Stille aufs Wort! | | Crimson | | Mittagsstille Die s/w-Entfärbung dieses Waldweges finde ich in diesem Fall clever, Markus, denn sie provoziert schon irgendwie ein Gefühl von Stille, erinnert so ein wenig an unheimliche Krimiszenen („Kopfkino“): Bösewicht lauert einsamer Joggerin auf o.ä. Aber da wir bei uns um die Ecke an einem See ähnlich lichte Waldwege haben, weigert sich irgendetwas in mir, diese fiktive Stille wirklich zu akzeptieren. Selbst mittags zwitschern hier Kohlmeise, Rotkehlchen und Buchfink, schnattern die Stockenten. Vom raschelnden Laub unter den Füßen ganz zu schweigen… Dennoch ein gefälliges Still-Leben, das mich ästhetisch anspricht. | | bruno5 | | Mahnkopf am Abend Nun geht es denn nach Tirol. Und ich staune, wie grün sich die Alpen noch jenseits der 2000-m-Grenze bis hinauf zum Gipfelkreuz geben können. Bei einem Foto, das kurz vor 21 Uhr in dieser Höhe geschossen wurde, nehme ich auch gern die Stille ab. Um diese Zeit sitzen die Karwendel-Wanderer sicher längst in der Falkenhütte, schlürfen eine Buttermilch oder einen Kräuterschnaps und kriechen beizeiten in die Federn, um am nächsten Morgen für die nächste Etappe fit zu sein… | | embe | | Auferstehungschristus Ich denke, lieber Michael, um einen gläsernen Neubau inmitten eines der dichtbefahrensten Plätze Berlins mit Stille in Verbindung zu bringen, müsste man das Foto wohl nach Mitternacht schießen… Dennoch assoziiert diese Aufnahme mit dem schwebenden Christus schon eine gewisse Ruhe und Erhabenheit, der man sich schwer entziehen kann. Beim Betrachten der Bronzefigur in dieser Respekt gebietenden Atmosphäre schaltet man vermutlich ganz zwangsläufig die Ohren auf Durchzug, fokussiert alle Sinne allein auf das erinnerungsträchtige Geschehen – und verharrt dann in der Tat für einen Moment in absoluter Stille. Selbst noch beim Betrachten dieses Bildes. Also themenkonform! | | ingoKober | | Walhai und Manta Wer hätte gedacht, dass uns hier zum Thema Stille der größte Fisch der Welt durchs Forum schwimmt?! Freilich nicht in den Weiten des Stillen Ozeans, sondern – flankiert gar noch von einem Mantarochen – in einem riesigen Aquarium. Wo mag dieses stehen? In Atlanta, wo Besucher meines Wissens sogar mit Walhaien tauchen dürfen? Oder im japanischen Okinawa? So oder so, eigentlich verrückt, diese bis 10 m langen Giganten in ein riesiges Becken zu sperren. Und interessant wäre es auch zu wissen, was die majestätischen Tiere hinter den dicken Panzerglasscheiben noch vom Besuchertrubel davor mitbekommen? Ich hoffe, nicht allzu viel. | | Dana | | MT Stille Eine wirklich stimmige Nachtatmosphäre, in der auch die Farben sehr harmonisch ineinander verschmelzen und sowohl Licht als auch Schatten genau dort sitzen, wo man es erwartet. Man möchte sich sofort dazusetzen und die Stille genießen, die hier überdeutlich aus dem Bild springt, selbst wenn das Foto – laut Dateiname in der Toskana geschossen – kein Aufnahmedatum enthält, so dass man sich gedanklich auch Schnaken oder Nachtfalter vorstellen kann, wie sie in einer lauen Sommernacht knatternd um die Funzel flattern. Aber irgendwie gehört auch das zur Stille. Entzückende Aufnahme! | |
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Gruß Harald
Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche.
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