Zitat:
Zitat von 10Heike10
Du zeigst uns gelungene Aufnahmen von deinem Zirkusbesuch.
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Dankeschön
Zitat:
Zitat von 10Heike10
Deine Überlegungen (Zitat) zur Belichtungszeit lassen mich etwas ratlos zurück.
Was willst du denn fotografisch umsetzen?
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Es geht eigentlich um eine andere Frage: Was ist das richtige Maß an Bewegungsunschärfe bei
diesen "Zirkusmotiven"?
Dein Hinweis in dem anderen Beitrag, dass das Bild "einen scharfen Bereich und Bewegung zugleich darstellen" sollte, war ja für mich durchaus eine "Aha-Erkenntnis". Ich begleite ja auch ein (studentisches) Sinfonieorchester fotografisch, und da ist es in der Tat leichter, Schärfe
und Unschärfe gleichzeitig abzubilden, weil sich "weniger" Körperteile bewegen, die aber teilweise recht schnell.
Aber gerade bei
diesen beiden Bildern, die ich da noch mal exemplarisch ausgewählt habe, "zündet" die Bewegungsunschärfe für mich irgendwie nicht so richtig. Es ist irgendwie "nicht Fisch, nicht Fleisch". Aber ich glaube nicht, dass eine (auch nur etwas) längere Belichtungszeit helfen würde. Die "Geschwindigkeitsunterschiede" zwischen den "langsamen Körperteilen" (z.B. die Köpfe) und den "schnellen Körperteilen" ist - so mein Eindruch - einfach nicht groß genug, um Schärfe (Kopf)
und Unschärfe (Füße) wirklich deutlich festzuhalten. Wenn ich die Schärfe auf den Köpfen behalten will, kann ich kaum eine längere Belichtgungszeit nehmen.
Und noch eine Sache wird mir umso klarer, je länger ich darüber nachdenke:
Bei
diesen beiden Bildern kommen für mich die Hauptwirkung ja eigentlich nicht durch die Bewegung, sondern allein dadurch, dass die beiden Akrobaten "in der Luft" sind - und das sehe ich auch ohne Bewegungsunschärfe. Im Gegenteil: wenn ich gar keine Bewegungsunschärfe hätte, dann würden sie quasi in der "kleben" Luft - was ja an sich widersinnig ist, aber vielleicht gerade deswegen bildlich spannend. Und ich könnte mir vorstellen, dass genau
das die fotografische Idee des "den Moment festhalten" noch stärker wirken lässt.