Neue Interpretationen zur A7V:
Bill Claff hat seine Grafik geändert und
erklärt es im dpreview Forum.
Er geht davon aus, dass der Sensor ein DGO (Dual Gain Output) hat. Kurz beschrieben. Die Belichtung wird 2x verarbeitet, einmal mit einer niedrigen und einmal mit einer höheren Verstärkung. Diese beiden werden zusammengebracht und als ein Bild ausgegeben. Das erklärt die höhere Dynamik der A7V. Dieses Verfahren scheint aber nur mit mechanischem Verschluss zu funktionieren. Mit elektronischem Verschluss zeigt die A7V dann auch genau das, was man erwarten konnte. Einen leichten Verlust gegenüber der A7IV, resultierend aus dem Teilstacked Sensor.
Diese interne Verarbeitung hat er zuerst als Rauschunterdrückung erkannt/interpretiert. Das hat er nun geändert.

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Bild in der Galerie
Um das max. aus den Möglichkeiten der Kamera herauszuholen, scheint die A7V etwas tricky zu sein. Vergleichbar mit der A7SIII, mit ihrem Quad-Bayer Sensor, wo man auch evtl. in eine, mehr oder weniger kleine, oder auch größere, Falle laufen kann.
Dass Sony sich da überhaupt nicht äussert finde ich unschön, genauso wie damals bei der A7SIII. Sie sollten ihre Technik erklären und auch die dazugehörigen Anwendungen und Einschränkungen.
Bei Dauerfeuer und Blackoutfrei hat man nun mal nicht die bessere Dynamikreserven. Die sind nur bei niedrigen ISO und mit mechanischem Verschluss gegeben.
P.S.: Das ganze scheint mir auch diese merkwürdige Geschichte mit '
4K Blickwinkel Prio' ein wenig plausibler zu machen.