Am nächsten Tag mussten wir sehr früh aufstehen. Aber ein Frühstück bekamen wir trotzdem.

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Und dann ging es in beginnender Dämmerung los auf Game Drive.
Gleich am Anfang lief uns ein stattlicher Hornrabe über den Weg. Zwei Palmgeier genossen den Sonnenaufgang und schon bald trafen wir auf die erste Rothschildgiraffe.

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Aber auch unschönes sahen wir gleich zu Anfang. Vor fünf Jahren erlebten wir die Baustelle, heute steht mitten im Nationalpark eine chinesische Ölbohrstation und Raffinierie

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Aber zurück zur Tierwelt. Wir trafen auf einige Rothschildgiraffen. Diese Unterart ist stark bedroht, es gibt wild nur noch einige hundert Tiere. Man erkennt sie leicht an den weissen "Socken" und dem sehr ausgeprägten Kopfhöcker der Männchen, der manchmal wie ein drittes Horn wirkt....siehe mittleres Tier auf dem ersten Bild.

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Da dieser Gamedrive lang und erlebnisreich war, teile ich die Bilder übrigens auf zwei Beiträge auf. Aber erstmal weiter mit den Sichtungen.
Am Wegrand stand unser erster Uganda Kob. Er erinnert an Impalas und nimmt auch in etwa deren Rolle in den ugandischen Steppen ein. Impalas gibt es in Uganda praktisch nur im Lake Mburo NP.
Verwandtschaftlich stehen die Kobs allerdings nicht den Impalas, sondern den Wasserböcken nah.

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Ein Sperbergeier war noch mit der Morgentoilette beschäftigt

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Aber der Husarenaffenwächtwer war schon im Dienst

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Diese Savannenaffen sind ziemlich bodenlebend, aber während der ganze Trupp am Boden nach Nahrung sucht, erklettert immer ein Wächter einen Baum und hält Ausschau nach eventuellen Feinden.
Skurril von Aussehen und Charakter sind die Jacksons Kuhantilopen. Im Bericht meine letzten Ugandareise habe ich ausführlich über die erzählt.

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Trappen sahen wir auf dieser Reise sehr wenige. Aber hier lief uns immerhin eine Senegaltrappe über den Weg.

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Eine große Seltenheit war die Sichtung eines hoch über uns hinwegfliegenden Artgenossen. Darum zeige ich das Bild mal, auch wenn es schlecht ist.

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Trappen fliegen nur sehr ungern und dann meist nur kurze Strecken flach über den Boden. Diese hier flog sehr hoch und wollte offenbar eine weitere Strecke zurücklegen.
So mach ich übrigens meine Sichtungen

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Und hinter mir sitzt der Rest der Truppe

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Ein Weissbrauen Coucal schaute sich das ganz genau an

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Im dicht bebuschten Gelände sahen wir ausser Vögeln nicht viel

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Hier ein Braunflügel Mausvogel

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Und ein Grautokko, die häufigste Tokkoart im Gebiet

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Schliesslich kamen wir dann in offenes Gelände, wo der Nil in den Albertsee fliesst

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Das andere Ufer, das man sieht, gehört schon zum Kongo.
Darum war dieser Kerl aber auch auf unserer Seite

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Der Kronenkranich ist schliesslich auch der Nationalvogel Ugandas.
Spornkiebitze standen alle paar Meter herum. Ich habe mal versucht, einen im Flug zu knipsen

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könnte schärfer sein.
Wo Wasser nah ist, sind Nilwarane in Uganda selten weit

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Im offenen Gelände sah man große Tiere gleich viel besser

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zwei Sekunden vorher steckte der Kopf noch im Schlamm.....

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Es gab da sogar eine Toilette und daher durften wir auch mal aussteigen

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Natürlich gab es auch IN der Toilette Wildlife zu sehen:
Trachylepis maculilabris

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Und gleich hinter der Toilette gab es Mittagessen bei Warzenschweins

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Wasserböcke standen dekorativ in der Landschaft herum

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Und bei den vielen Libellen probierte ich auch mal aus, wie sich das 400-800er als Makro macht

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Gar nicht so schlecht finde ich.
Nun verlängern wir mal diese Toilettenpause noch etwas. Und ich mache weiter, wenn ich fertig bin...äh, wieder Zeit habe.