Am nächsten Morgen fahren wir nach Trondheim und machen uns auf einen Rundgang durch die Stadt. Durch das schöne Viertel Bakklandet, das so früh am Morgen noch ganz leer ist, schlendern wir Richtung Gamle bybrua (alte Brücke) und Nidarosdom.

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Das klassische Trondheimmotiv sind die Häuser längs des Flusses Nidelva:
Im ersten Bild ist auch die Gamle bybrua zu erkennen, die aber schon von Touristen überlaufen ist, als wir ankommen - also kein Bild.
Der Nidarosdom ist natürlich das Highlight Trondheims:
Die Westfassade ist mit 57 Statuen geschmückt, die meist Geschichten und Personen des alten Testaments darstellen sollen. Es findet sich aber auch eine Statue König Olavs, über dessen Grad der Dom ab 1152 errichtet wurde. Zum alljährlich am 29. Juli stattfindenden Olavsfest wird sie mit einem Kranz geschmückt, der bei unserem Besuch Anfang August noch hing. Die Fassade samt Statuen wurde übrigens ab 1929 rekonstruiert, es waren nur noch fünf originale Statuen erhalten.
Auch das Innere ist sehenswert:
Was mir neu war: man kann den Vierungsturm des Doms besteigen. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Der Blick über Dom und Trondheim lohnt die Mühe des Aufstiegs:
Der Aufstieg ist nichts für Klaustrophobiiker oder Menschen mit großer Leibesfülle, denn die Treppen sind sehr eng (!). Eine Begegnung mit Gegenverkehr ist hier unmöglich, weshalb der Aufstieg auch nur nach Zeitplan in Gruppen möglich ist. Ein Handybild, das meine Frau von mir geschossen hat, zeigt die Enge:

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Wir verlassen den Dom und flanieren durch die Stadt, die allerdings wegen des Matfestival, einem kulinarischen Fest, völlig überfüllt ist. Der Rückweg führt uns wieder durch das mittlerweile belebtere Bakklandet:

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Die Weiterfahrt führt uns nach Selnes kurz vor Namsos, wo wir auf einem Campingplatz übernachten.

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Morgen starten wir mit der Inselhüpferei an der Helgelandküste.
Gruß
Jan