Zitat:
Zitat von perser
Interessant, dass diese Kapelle noch keine 30 Jahre alt ist. Wer baut heute, da alle Kirchen an Mitgliedern verlieren und Architektur oft auch immer funktionaler und damit gleichförmiger wird, noch solche Pretiosen? Und wer bezahlt dies? Und wer besucht sie? Auf jeden Fall schön, dass es das noch gibt.
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Die katholische Kirche ist im Werdenfelser Land noch recht tief verwurzelt. Peter Manghofer, ein ehemaliger Pfarrgemeinderat und Kirchenpfleger aus dem benachbarten Krün, hatte 1995 die Idee, an diesem wunderschönen Platz in den Buckelwiesen eine kleine Kapelle zu bauen. Die Idee wurde dann in den kommenden Jahren direkt umgesetzt. Der Bau der Kapelle wurde ausschließlich durch Spenden und freiwillige Arbeitsstunden von Krüner Bürgern ermöglicht. Der Boden, auf dem die Kapelle steht, gehörte einem Landwirt, der den Grund damals auch sofort der Kirche übertrug. Eine weitere Besonderheit dieser Kapelle ist die Marienfigur auf dem Altar. Meistens wird die Gottesmutter Maria zusammen mit dem Jesuskind dargestellt. In der Kapelle befindet sich dagegen eine Figur der schwangeren Maria ohne Kind. Die Kapelle wird regelmäßig von Bewohnern der benachbarten Dörfer besucht und natürlich auch von Touristen. Nach der Errichtung der Kapelle wurde von Freiwilligen noch ein Kreuzweg angelegt, der an der Kapelle endet.