Zitat:
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Zitat von andys
Rohdaten sind durch den AAFilter so unscharf.
Das ist ja der Witz. Die Bilddaten werden bewust weichgezeichnet, um sie leichter aufbereiten zu können. Diese unscharfen Daten muss man dann wieder mühsam scharfzeichnen.
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Das ist so nicht ganz richtig andys.....
Vergleiche ich RAW-Daten einer Nikon D100 mit einer Canon D20, so wirken die RAWs der Nikon schon erheblich schärfer. Hier kommt ja auch die jeweils verwendete Sensortechnik und die daraus resultieren A/D-Wandlung zum Tragen, in diesem Fall halt CCD-Technik der Nikon und CMOS-Technik der Canon.
Kurioserweise sind die RAWs der D2X dennoch schärfer als die der Canon 1Ds Mark II, obwohl beide CMOS-Technik verwenden. Demnach stellt Canon bei der A/D-Wandlung noch etwas mehr mit den Daten an.......dazu kann sich Jeder denken was er will.
Das diese Daten dennoch geschärft werden müssen ist vollkommen richtig aber das geschieht während der Interpolation innerhalb der Kamera fürs JPEG auch. Beim RAW muß man es halt selber erledigen, weil man es nicht der Kamera überlassen will, womit wir schon beim ersten Vorteil sind.
Für einen Hobbyfotografen ist es schwierig im ersten Moment die ungewohnten Funktionen des RAW-Konverters richtig zu verändern um aus diesem kontrast- und farblosen Bild etwas vernünftiges zu entwickeln. Das es eventuell dann als TIFF in Photoshop noch weitergehen muß erschwert die Abscheu gegenüber dem RAW noch weiter. Dennoch erreicht man im Endergebnis etwas Besseres.
Da das aber mit Arbeit und ein wenig Wissen verbunden ist, muß Jeder das für sich selber entscheiden. Fakt ist und bleibt aber das ein RAW deutlich mehr Potenzial birgt als das von der Kamera gelieferte JPEG und genau darum ging es bei der ganzen Sache ja. Wer halt etwas anderes behauptet hat halt einfach nicht Recht....