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Alt 05.06.2024, 10:15   #6
Erebos
 
 
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Also ich bin vor kurzem von der a65 welche ja das etwas bessere Modell als deine a58 war auf die a6700 umgestiegen. Das liegen Welten (eher sogar zwei) dazwischen.
Was den AF angeht ist die neue fast schon langweilig treffsicher. Und an Auto Iso muss ich mich noch gewöhnen, ich habe immer noch ein schlechtes Gefühl mit der ISO höher als 800 zu gehen, aber das ist völlig unbegründet. Je nach Raw Konverter lässt sich das Rauschen bei höheren Isos relativ gut entfernen. Welche ISO man noch gut nutzen kann ist natürlich Geschmackssache, aber um das selbe Rauschen zu erhalten muss man schon viel höher gehen als früher. Farben und Dynamikumfang sich auch deutlich höher als bei meiner alten Kamera.

Ich bin bewusst bei APS-C geblieben. Vollformat war mir in Summe dann doch zu teuer. Ein 30mm oder 56mm mit je f1.4 sind tolle Festbrennweiten für APS-C für deutlich unter 400€. Vergleiche das mal mit Festbrennweiten von Vollformat. Generell kann man sagen Linsen für APS-C kosten meistens weniger als die Hälfte der Vollformat alternativen. Wiegen tun sie auch weniger.

Einzig wenn dein Haupteinsatzgebiet Portraits oder extremes Low Light Situationen sind, würde ich wegen der deutlich besseren Freistellung und der höheren Empfindlichkeit der Sensoren Vollformat empfehlen. Bei Urlaubs-, Street- oder Landschaftsfotografie Schwerpunkt habe ich mich entschieden bei APS-C bleiben. Um Gewicht und Kosten zu sparen.

Aber wenn ich Geld im Überfluss hätte würde ich mir auch mal zusätzlich eine Vollformat Kamera mit 50mm f1,2 und ein 200mm f2.8 gönnen. Aber da müsste ich dann schon mehr Zeit für das Hobby haben. Aber in 20 Jahren bin ich Rentner, für die Zeit muss man sich ja auch noch ein paar Ziele vornehmen
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