Größenmäßig gewinnst du mit mFT nicht entscheidend ggü. Sony APS-C.
Bei der BQ hat der 20MP FT-Sensor ebenfalls keinen Vorteil.
Ohne ein "Pixelpeeper" zu sein bekommst du mit beiden Kameras gute Fotos hin, auch bei höheren ISO-Werten. Bei stärkerer Vergrößerung bzw. Ausschnitten habe ich immer den Eindruck, dass Olympus den leichten Auflösungs- und Vergrößerungsnachteil mit etwas stärkerer Bildaufbereitung wettmachen will, auch im RAW.
Das gibt auf den ersten Blick sehr scharfe Fotos, denen es aber etwas an kleinsten Details fehlt.
Das angesprochene Spiel mit Unschärfe erreichst du bei mFT fast nur mit Festbrennweiten, da gibt es aber ein paar schöne, kompakte Gläser, die ich bei Sony eher vermisse. Habe 17/1.8 und 45/1.8.
Was mir auch noch etwas fehlt ggü. Sony APS-C ist die Sensordynamik. Da hat die Sony einfach mehr Reserven in den Lichtern und auch den Schatten.
Persönlich finde ich Olympus mFT einfach "sexier" als die nüchterne Sony APS-C Reihe.
Vorerst hat bei mir deshalb die E-M1II mit dem 8-25 und dem Lumix 35-100/2.8 die A6500 mit 10-18, 16-70 und 55-200 als Urlaubskombi abgelöst.
12-45/4 habe ich auch und finde es klasse, weil kompakt und scharf.
Für Reportagen (Familienereignisse mit Personen, Flexibilität und Freistellung eher wichtig) habe ich mir aber jetzt das Tamron 17-70/2.8 zur Sony zugelegt, da kommt es auf Kompaktheit weniger an.
Also am besten hat man beides.