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Danke für die Antworten und sorry für die späte Reaktion, bei mir ist einiges los.
Para-Bilder sind gewollt „knallig“ = sehr farbig und insgesamt ziemlich hell. Das passt meiner Meinung nach gut zum Motiv. Auch die blauen Augen vom Model passen gut zum blauen Licht vom Effektblitz.
Etwas Sorge hatte ich, dass ich es etwas mit der Bearbeitung (insbesondere der Para-Bilder) übertrieben habe = zu kitschig, stechende Augen, zuviel Farbe und Kontrast, zu bunt, zuviel Hautretusche, zu weiches Gesicht usw.
Beim Bild 5 (Selfie) finde ich das Gesicht noch ausreichend belichtet – im Gegensatz zu Bild 4 (seitlich, Rücken zum Licht, Kopf in Richtung Kamera). Das rechte Auge des Models liegt im Schatten – das passt vielleicht gut zu einem eher düsteren Männerportrait, aber nicht zu einem eher poppig wirkenden Bild. Mit einem Aufheller oder schwachem Zusatzblitz hätte man die linke Augenpartie des Models aus dem Schatten holen können. Tja, beim nächsten Mal.
Bei den Körperlandschaften habe ich einen Reflektor genutzt. Der helle Bereich unten links beim „Rückenbild“ in der Nähe von der linken Hand ist allerdings vom Gegenlicht (Blitz) und stört mich nicht so sehr: der Rücken ist auf dem Bild sehr dominant (es fällt schwer, nicht ausschließlich dahin zu sehen), da passt so eine Auflockerung des eigentlich nichtssagenden und abgedunkelten Bereichs ganz gut.
Erschrocken war ich über den Lichtsaum am linken Arm – ich vermutete, dass dort eine der Masken „verrutscht“ war. Dem ist aber nicht so: auf dem JPGooc ist der Lichtsaum ebenfalls zu sehen.
Klar könnte man den Bereich mit dem Lichtsaum und dem Lichtfleck abdunkeln und ins Schwarz „absaufen“ lassen – dann fehlt mir aber irgendwie ein Gegenpol zum Rücken.
Ich mache das bei Gelegenheit vielleicht trotzdem mal - einfach um zu sehen, wie das Bild dann wirkt.
Workshop hießt hier bezahlt. Der „Meister“ hat das Licht gesetzt (nach den Wünschen/Anforderungen der Teilnehmer) und stand auch sonst jederzeit zur Verfügung. Eingemischt im Sinne vorgeschrieben, wie denn jetzt was zu machen wäre, hat er sich (Gott sei Dank) nicht. Zumindest bei mir kommt das gut an: es soll ja mein Bild nach meinen Vorstellungen werden – nicht das, was ein Dritter selber machen würde.
Nur 8 Minuten Zeit für die Collage Kissenschlacht lag daran, dass ich etwas spät dran war: um 16:00 Uhr war Schluss, 8 Minuten vorher übernahm ich Set und Model vom Kollegen.
Und ganz so knapp, wie es sich anhört, war es nicht: das Lichtsetup für diese Szene war schon eingestellt (habe ich vom Vorgänger übernommen) – ich musste mich nur noch um Kamera und Motiv/e kümmern.
Immerhin war dann noch Zeit für 2 Bilder „sitzend auf dem Sofa“ (eins davon ist hier eingestellt) und ein weiteres Bild „knieend auf dem Sofa“.
Ich bin zufrieden gewesen mit dem Workshop: ich konnte meine eigenen Bildideen einbringen, hatte bei der Lichtsetzung professionelle Unterstützung und ein paar ansehnliche Bilder kamen auch zustande - und vor allem hat es mir Spaß gemacht.
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Das Leben ist hart, ungerecht.......und endet mit dem Tode.
Ich persönlich bevorzuge das Leben (trotzdem).
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