Zitat:
Zitat von JoeJung
...
Und wie soll der Strom für die Grundlast dann erzeugt werden?
Vor allem im Hinblick darauf, dass in nächster Zeit Verbrenner-Autos durch Elektroautos ersetzt und die meisten Heizungen auf stromhungrige Wärmepumpen umgestellt werden sollen?
|
Im Jahr 1978 begann jeder zweite Junge der Klasse seine Lehre im zukünftig neuen Kraftwerk Jänschwalde. Einige "Grundlast-Ingenieure" wohnen hier im Dorf. Noch 2002 organisierten sie eine BI gegen die Erneuerbaren (Windpark), denn "die ERneuerbaren gefährden unsere Arbeitsplätze". Heute sind ihre Dächer voll mit PV-Anlagen. Sie gehen jetzt in Rente und haben sich damit abgefunden, dass der Tagebau Jänschwalde zum Jahressende ausgekohlt und dass es keine neuen Tagebaue geben wird. Das Kraftwerk wird 2028 schließen.
Wir haben ja auch keine Dampfloks mehr auf den Schienen.
Ich selbst habe 1978 übrigens bei der Bahn angefangen, in einem neuen Werk für die Instandsetzung von Diesellokomotiven. Die Dampfzeiten waren vorbei - Heizer wurden nicht mehr benötigt, die Transportleistung war trotzdem gewährleistet. Nächstes Jahr wird in Cottbus das größte DB-Werk für den ICE eröffnet.
Von daher ist ihre Frage falsch gestellt.
Die Bereitstellung von Elektroenergie ist nicht an einen Kohlekessel gebunden. Die LEAG zumindest will im Energiesektor weiterhin präsent sein.
"Die LEAG plant bis 2030 mit einem Investitionsaufwand von insgesamt 10 Mrd. Euro den Aufbau von bis zu 7.000 MW (7 GW) erneuerbarer Stromerzeugungsleistung. Bis 2040 will Ostdeutschlands größter Stromerzeuger die regenerative Leistung weiter aufbauen, im Verbund mit großtechnischen Speicherlösungen, Wasserstoff-Elektrolyse und wasserstofffähigen Kraftwerken soll eine Leistung von 14.000 MW (14 GW) verfügbar sein. Die PV- und Windenergie-Anlagen sollen zu einem großen Teil auf ehemaligen Tagebauflächen in der rekultivierten Bergbaufolgelandschaft entstehen."
>>>
klick!