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Alt 09.10.2023, 08:45   #16
DerGoettinger
 
 
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Zitat von usch Beitrag anzeigen
Die α6400 war ursprünglich die günstige Alternative zur α6600, entsprechend vorher dem Paar α6300 / α6500. Ein Zwischenmodell in der Klasse gab es ja eh nie.
Hm, ich weiß nicht. Die a6400 war zwar günstiger als die a6600, aber sie deshalb nur als „günstige Alternative zur a6600“ zu beschreiben finde ich nicht treffend. Irgendwie wertet es sie mE zu sehr ab. Grundsätzlich waren sie und die a6300 „für ihre Zeit“ eigentlich ziemlich gut platziert:
  • a6000/6100 waren echte (Hobby-)Einsteigerkameras: zwar in einigen Sachen abgespeckt, aber irgendwie doch mit allen Basics, und das zu einem guten Preis
  • a6500/6600 als Highendlösung am anderen Ende: teuer, aber mit allem was geht.
  • a6300/6400 als „kluge Lösung“ in der Mitte für die, die nicht alles brauchen: kluger Preis (die Kritik war ja immer, dass man bei der a6500/6600 eigentlich zu wenig „mehr“ für den höheren Preis bekommt) und kluge Features (was wirklich „Wichtiges“ außer Stabi fehlt ihr denn ehrlicherweise?)
Für Stephan Wiesner (und andere YouTuber) ist die a6400 „die“ kompakte Familienkamera, nicht die a6100 oder die a6600.

Aber für mich hat sich der Markt verändert. Für eine (neue) preislich und technisch „abgespeckte Einsteigerkamera“ unterhalb der a6400 sehe ich keinen Bedarf mehr, zumal man der a6100 ja schon vorgeworfen hat, dass man für nur wenig mehr Geld bei der a6400 gleich viel mehr Technik bekommt. Und für eine Kamera „zwischen“ a6400 und a6700 seh ich aktuell weder technisch noch preislich genug Raum, mal abgesehen davon, dass ich eine dazu passende Zielgruppe inhaltlich abtrennen könnte (zumal es ja auch die a6600 weiterhin neu zu erwerben gibt).
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"Die ersten 10.000 Bilder sind die schlechtesten" - wahlweise Henri Cartier-Bresson, Jackson Pollock oder Helmut Newton zugeschrieben
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