Zitat:
Zitat von twolf
Wie schon geschrieben, theoretisch ja, in der Praxis nein.
Nein, aber das das in der Praxis nicht Passiert, z.b. weil die AKW nur für bestimmte Lastwechsel ausgelegt sind.
Und das AKW selber kann keine Lastwechsel, die Turbine schon, und dann wird der Dampf der überschüssig ist über eine Kodensator entsorgt.
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Bei einer Gasturbine, kannst du Lastwechsel nur durch die Zuführung des Betribsstoffes Regeln, extrem wirtschaftlich.
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Bitte lies die Studie vollständig, die ist nämlich im Gegensatz zu der Gefälligkeitsstudie aus dem Bundestag wirklich gut und vor allem neutral gemacht.
so werden auf Seite 30 z.B. die möglichen Lastwechsel 100%-40%-100% mit 12000 angegeben, das macht bei einmal Lastabsenkung je Tag rund 40 Jahre (Revisionszeiten eingerechnet).
Auf Seite 29 ist ein Diagramm, wo die möglichen Lastgradienten der verschieden Kraftwerke aufgeführt sind, da schneiden KKW besser ab, wie Kohle oder GuD- Kraftwerke, nur reine Gasturbinen ohne Abwärmenutzung können schneller reagieren, haben aber halt einen miesen Wirkungsgrad und entsprechend hohe CO2 Emissionen.
Oder aber zu den Klimaauswirkungen Zitat:
7. Klimapolitische Effekte
Die gegenwärtigen spezifischen CO2-Emissionen im Stromsektor von ca.
575 g/kWh reduzieren sich durch den EE-Ausbau bis 2030 auf etwa 220 g/kWh.
Eine 12-jährige Laufzeitverlängerung der KKW geht einher mit einer weiteren
deutlichen Reduktion auf 120 g/kWh. CO2-Preiseffekte durch den Emissions-
handel sind dabei vernachlässigt (fester CO2 Preis für jedes Modelljahr).
Und selbstverständlich kann ein Reaktor Lastwechsel, zum einen durch die inhärente Stabilität des Reaktors in Bezug zur Leistungsabgabe über thermische Effekte in der Kritikalität und vor allem durch den Dampfblaseneffekt und zum Anderen natürlich auch über bewusste Regeleingriffe über die Steuerstäbe. Da wird kein Dampf ungenutzt in den Kondensator geblasen