Eigentlich wollte ich nichts mehr hier schreiben, aber die Argumentation, dass der Rückzug aufgrund der Gaspreise erfolgt und BASF kurzfristig agiert ist einfach zu platt. Die Strategie zur "internationaleriseriung" wird schon lange verfolgt.
Oft werden unternehmerische Entscheidungen mit Rahmenbedigungen begründet, für die der Chef nichts kann. Falls es dann die falsche strategische Entscheidung war, hat man eine anderen Schuldigen schon vorher gefunden. Die Orientierung von BASF Richtung Asien/China und der Stellenabbau in Deutschland ist schon länger im Gange.
Zitat:
|
BASF und Gazprom haben den Tausch von wertgleichen Vermögensgegenständen zum Ablauf des 30. September 2015 mit wirtschaftlicher Rückwirkung zum 1. April 2013 vollzogen. Durch den Tausch baut BASF ihre Öl- und Gasförderung weiter aus und trennt sich vom Gashandels- und Speichergeschäft.
|
Quelle:
https://www.basf.com/global/de/media.../p-15-350.html
Zitat:
|
Heute (2015) erzielt BASF in China einen Umsatz von rund 5,5 Milliarden Euro und betreibt modernste Fabriken. Wir sind der größte ausländische Chemieinvestor und arbeiten eng mit lokalen Partnern, besonders der Sinopec, zusammen.
|
Quelle:
https://www.basf.com/global/de/who-w...-in-china.html
Zitat:
|
Der Chemiekonzern BASF setzt den 2015 gestarteten Stellenabbau in seinem Ludwigshafener Stammwerk und am Standort Ludwigshafen, dem auch Tochtergesellschaften wie die im April gegründete BASF Gastronomie GmbH zugerechnet werden, fort.
|
Quelle:
https://www.rheinpfalz.de/pfalz_arti...id,941195.html
Zitat:
|
Der Chemiekonzern BASF will 6000 Stellen abbauen - etwa die Hälfte davon in Deutschland. Der überwiegende Teil der rund 3000 im Inland betroffenen Jobs entfalle auf den Standort Ludwigshafen, teilte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag mit.
|
Quelle aus 2019:
https://www.manager-magazin.de/unter...a-1274669.html