Ich sehe das eher als Ausnahmesituation, wäre das ganze Jahr 9 € Ticket, so würden diese extremen Überfüllungen nicht mehr stattfinden.
Allerdings: In Augsburg werden die Verkersbetriebe eh mit 40% steuerlich subventioniert, wenn mir ein ehem. Stadtrat keinen Schmarrn erzählt hat - also kostendeckend ist meines Erachtens eh kein ÖPNV zu betreiben.
Und natürlich ist es eine Umverteilung - die KFZ Steuer finanziert auch nicht die komplette KFZ Infrastruktur, also Autobahnen, Landstraßen etc. Auch da wird umverteilt - arme Aktivisten ohne Führerschein zahlen mit ihren Steuern die Autobahnen mit



(Duck und weg...?)
Sprich das Land muss sich halt entscheiden, wo die Prioritäten liegen: Mehr Schiene und ÖPNV oder weiter so die Autobahnen ausbauen.
Andererseits ist der Nutzer auch selbst schuld, wenn ich mir die füher hier in Schwaben regionalen Strecken ansehe: Weldenbahn, weg, wegen Mindernutzung - jetzt Fahrradweg
Staudenbahn weg wegen Mindernutzung - jetzt seit zig Jahren Diskussionen und Planungen für eine Neuauflage.
Beispiele gibt`s viele.
Wenn zu viele das Auto nutzen, weils bequemer ist, kann der ÖP(N)V eben nicht überleben - ich rede nicht von den Leuten die mit Bus und Bahn 3 x so lange zum Zielort benötigen !
Und jeder kennt die tausenden Autos die täglich 2t und max ein Zwanzistel des Gewichts an Mensch von A nach B bringen...
Meines Erachtens wäre eine bessere Umverlagerung des Frachtverkehrs auf die Schiene vielleicht die bessere Lösung.