Zitat:
Zitat von flyppo
Deine Falschausage ist dadurch:
Was ist daran falsch? Sie wollte nicht, sondern will es immer noch in Heide bauen. Daran hat sich nichts geändert.
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Du zitierst mich falsch. Du hast das Wort „jetzt“ vergessen.
Zitat:
Jetzt will sie wegen der hohen Energiekosten lieber in die USA.
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Ihr wollt mich falsch verstehen und Stöckchen hinhalten. Ein alter Hütchenspielertrick der aber nichts an den Tatsachen ändert. Die „
dümmste Energiepolitik der Welt“ ist gescheitert und jetzt muss man die Scherben zusammenkehren und Geld verbrennen für Subventionen. Dummheit wird durch Gelddrucken kompensiert - Merkel-Politik reloaded.
Nachhaltig ist etwas anderes. Für die wahnsinnigen Schulden sollten sich die jungen Leute vor das Finanzministerium kleben. Das ist viel schlimmer für sie als der Klimawandel und betrifft sie tatsächlich mit ziemlicher Sicherheit. Denn es nimmt Möglichkeiten sich dem Klimawandel anzupassen.
Die Chinesen und Inder werden mit dem Verbrauch von Kohle und Gas so lange weitermachen, wie es für sie wirtschaftlich sinnvoll ist - da soll man sich nichts vormachen. Es wäre daher nun an der Zeit sich einzugestehen, dass man in Deutschland alleine nicht die Welt retten kann. Der Klimawandel kommt. Und es wäre die beste Politik für die „Next Generation“ sich dem anpassen zu können. Das funktioniert am besten mit einer prosperierenden Wirtschaft. Die „Last Generation“ hat fertig. Das sind Loser.
Ob Northvolt in fünf Jahren dann tatsächlich in Heide investiert? Ich glaube nicht. Denn dann ist die deutsche Automobilindustrie nicht mehr in Deutschland und die Kunden sind anderswo. BMW baut schon in Spartanburg aus - nicht in Deutschland. Northvolt folgt dahin.
https://www.handelsblatt.com/unterne.../28755632.html
Mercedes-Benz und alle anderen werden folgen. Die Automobilzulieferer folgen mit der Fertigung. Was das heisst, kann sich jeder ausmalen. Auch Tesla macht mit seinem Werk in Deutschland noch keinen Gewinn - das dürfte nur mit Dauersubventionen, sprich mit Steuergeld und Schulden - funktionieren. Jeder zahlt dann für einen Tesla, ob er einen fährt oder nicht.
Die gute Nachricht: Das Energiesystem ist dann wieder für die geschrumpfte Wirtschaft adequat - das nennt sich auf Englisch „demand destruction“.
Jetzt dürft Ihr wieder die Goldwaagen auspacken…