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Auf die Endorphine warte ich schon ewig. Klar ist es ein gutes Gefühl, gelaufen zu sein oder gerade 100 Liegestütze gemacht zu haben.
Aber eben einfach, weil ich weiss, ich habe etwas sinnvolles für meine Gesundheit getan und erfolgreich den inneren Schweinehund überwunden.
Den zu besiegen ist mir viel wert. Die Rennerei macht mir keinen Spaß, auch nach vielen tausend Kilometern nicht. Ausnahmen sind schöne Naturerlebnisse im frühmorgendlichen Wald. Aber da steht eben dieses Naturerlebnis im Vordergrund
Im Urlaub lasse ich den Sport übrigens seit einiger Zeit komplett...auch, wenn ich danach meist mit Frust bezahle.
Aber ich vermisse in der Zeit nichts, gar nichts.
Nun muss ich auch sagen ich wiege deutlich über 100kg, bin 190 cm groß, habe Asthma und bin damit wirklich nicht der optimale oder typische Läufertyp. Ich kann zwar locker 8 oder 12 oder, wenn ich gut im Training bin, auch mal 20 km laufen und bin wenige Minuten später wieder ganz normal, was Atem und Puls angeht. Aber ich schwitze wie Sau und obwohl ich das schon seit fast 40 Jahren mache, war ich nie schnell, sondern immer langsamer, als so ziemlich alle. Mein Vater ist 84 und nicht langsamer als ich ...der läuft jeden Tag.
Der einzige Sport den ich betreibe, der für mich nicht nur der Gesundheit, sondern auch dem Spaß dient ist das Tanzen (Standard und Latein). Da habe ich Spaß dran, obwohl aus mir nie ein Turniertänzer wird (mache das auch schon seit Jahrzehnten).
Ich schaffe es, die anderen Betätigungen durchzuhalten, weil ich den positiven Effekt sehe. Manches im Leben macht man halt, weil man es muss oder es sinnvoll ist. Muss ja nicht alles Spaß machen. Ich bin so erzogen worden, dass Aufgeben keine Option ist. Bei nichts. Das habe ich in der Tat sehr verinnerlicht
Aber ich breite mich hier langsam zu sehr aus...schwieriges Thema halt für mich, da tuts gut, auch mal was rauszulassen.
Viele Grüße
Ingo
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Viele Grüße
Ingo
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Kober? Ach der mit den Viechern!
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