Zitat:
Zitat von Porty
Du weißt doch Strahlung ist Böse! Egal ob Radioaktivität, UV, Infrarot, Handystrahlung oder gar Teraherzwellen, Magnetfelder oder Erdstrahlen.
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In der Schweiz haben wir nun den Fall das durch politischen Aktivismus verschärfte Regeln zum Strahlenschutz Museen und Vereine treffen.
Radioaktive Triebwerke von historischen Mirage-Kampfjets sorgen für Probleme: Die Kosten für die Entsorgung von thoriumhaltigen Flugzeugteilen bringen Museen und Vereine in Existenznot. Thorium wurde vom Hersteller SNECMA verwendet, um das für den Kompressor und das Zentralgehäuse verwendete Magnesium zu legieren und es so temperaturfester zu machen.
Die Sektion Forschungsanlagen und Nuklearmedizin des Bundesamt für Gesundheit legt nun die Entsorgungsgebühren für eine komplette Mirage nun auf 350 000 Franken (früher 75 000) fest. Als Grund für die massive Erhöhung der Gebühren nennt das Bundesamt in seinem Schreiben «die revidierte Verordnung über die Gebühren im Strahlenschutz». Die Gebühren waren erhöht worden um die Entsorgungskosten für Kernkraftwerke aus politischen Gründen in die Höhe zu treiben um die Entsorgungsfonds erhöhen zu müssen. Das führte unter anderem zur Abschaltung des KKW Mühleberg.
Die Strahlung, die von den Triebwerken ausgeht ist lächerlich gering. Wenn ich mich eine Woche in den Alpen aufhalte, bin ich einer stärkeren Strahlung ausgesetzt, als wenn ich eine Woche unter dem Mirage-Triebwerk liege.
Aber Strahlung ist böse. Daher ist die Strahlenschutzverordnung viel zu streng und führt nun dazu, dass Museen und einige Vereine ihre Exponate ins Ausland geben werden, um nicht bankrott zu gehen. Es muss nämlich ein Entsorgungsfonds in der Höhe der geschätzten Kosten aufgebaut werden.
Aktivisten in Behörden sind ein echtes Problem.