Zitat:
Zitat von db2gu
Und dem Gaskraftwerk ist es prinzipiell egal aus was das Gas erzeugt wurde.
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Im Prinzip ja. Solltest du auf Wasserstoff spekulieren, ich habe es eben mal für das unlängst angesprochene Heizkraftwerk Nord in München durchaus wohlwollend durchkalkuliert.
Die Leistung beträgt thermisch 900 MW und elektrisch 360 MW. Rechnet man jetzt mit einen auch für Kraft- Wärme- Kopplung äußerst optimistischen Wirkungsgrad von 90% kommt man auf eine zugefürte Energiemenge egal ob Wasserstoff oder Erdgas von 1400 MW.
Will man die entsprechende Menge Wasserstoff durch Elektrolyse erzeugen und rechnet man mit einen ebenso optimistischen Wirkungsgrad von 70% für Elektrolyse und Speicherung kommt man auf glatte 2 GW benötigte elektrische Leistung. Will man dies mit den aktuellen WKA der 6 MW Klasse benötigt man bei der Windsituation in Süddeutschland rund 1000 dieser Anlagen.
Basis ist der Windatlas des DWD
https://www.dwd.de/DE/leistungen/win...slaender.html# und die Datenblätter der Enercon WKA
https://www.enercon.de/download-portal/ Rechnet man jetzt mit optimistischen 10 Mio€ für so eine Anlage (Kosten für derartige Anlagen sich schwierig zu finden, die seiösesten Angaben hab ich hier gefunden
http://offshore-das-fundament.de/kos...gieanlage.html) Landet man bei geschmeidigen 10 Milliarden €. Da kommen dann aber noch die Kosten für die Elektrolyseanlagen, die es in dieser Grüßenordnung noch gar nicht gibt ind die Pipelines noch ben drauf. Hat man dann noch den Wunsch einer 30 Tage- Gasreserve muss man rund 288 Mio m³ Wasserstoff speichern. Was sinnvol nur in Untertagespeichern möglich ist. Wie lange da die Genehmigungsverfahren bei den sicher zu erwartenden Einsprüchen dauern? Ich geb da keine Prognose ab.Also ein nicht ganz billiges Vergnügen . Packen wir es an!