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Die Redakteure kosten Geld, die Anzeigenabteilung bringt das Geld. Und damit die Anzeigenabteilung Platz im Blatt verkaufen kann darf in der Leseranalyse nicht der kritische, engagierte Verbraucher mit Qualiätsanspruch an oberster Stelle stellen, sondern der kaufsüchtige, zahlungskräftige und zielgruppengerechte Konsument.
Und irgendwann kommt dann auch der Redakteur dahinter das es einfacher ist den vorformulierten Pressetext umzubauen, als sich alles neu zu erarbeiten. Außerdem bekommt er nach dem zweiten, dritten kritischen Artikel die Produkte entweder gar nicht oder nur verspätet auf den Schreibtisch.
Wer allerdings diese Foto-PR-Zeitungen* lesen soll ist mir bis dato verborgen geblieben.
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