Zitat:
Zitat von Robert Auer
Nachdem wir schon bei so vielen Technologien die Produktion in sogenannte Billiglohnländer ausgelagert haben und dabei dann auch den Anschluss bei deren Weiterentwicklung verloren haben, sollten wir mit dem Knowhow unseres Maschinenbaus doch irgendwann in der Lage sein, mindestens in einem Kernbereich eine gesamte Wertschöpfungskette (zB die der umweltfreundlichen Energieerzeugung) wirtschaftlich im Lande aufrecht zu erhalten.
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Solange man es noch kann.
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Dieses Land besteht mehrheitlich nur noch aus Konsumenten, denen man jegliche Eigenverantwortlichkeit abgewöhnt hat. Z.B. Diese Desinteressierten waren trotz klarer Katastrophenvorhersagen, siehe Ahrtal- und Erft-Hochwasser nicht in der Lage eigenverantwortlich ihren Hintern in Sicherheit zu bringen. Sie warteten vergeblich auf die Ansagen der Risikobewertungsstäbe, der örtlichen Behörden, der Feuerwehren usw. Die wiederum vergeblich auf die göttlichen Ansagen warteten. Alle zusammen hätten nur mal ihr Gehirn benutzen müssen. Dann hätten die 180 Menschen nicht jämmerlich ertrinken müssen.
Das in der Schweiz die Bevölkerung an wesentlichen Entscheidungen im Staat beteiligt wird, kann ich mir bei den Uninformierten in diesem Land nicht vorstellen. Es käme nur noch mehr Unsinn heraus.
Wir haben systematisch aus purem Übermut, Gewinnstreben, in den Tag hineinleben und poltitischem Unverstand dieses Land über beide Ohren verschuldet. Damit das niemanden sauer aufstößt oder jemand merkt, redet man nur noch von der sogenannten Neuverschuldung. Altverschuldung? Hä, was ist das?
Man hat beginnend mir der Vernichtung der riesigen Steinkohleindustrie systematisch zwecks kurzfristiger Gewinne weitere Industriezweige im Rahmen der Globalisierung ausgelagert/abgebaut und damit unserer Verfügung entzogen und damit indirekt für dieses Land vernichtet. Siehe Beispiele der Vorredner. Die vormals "deutsche Apotheke der Welt" kann noch nicht mal mehr die eigenen Leute mit lebenswichtigen Medikamenten versorgen.
Der Bau des Berliner Flughafens, Stuttgart 21, Münchener U-Bahn usw. zeugen von größtmöglicher administrativer Unfähigkeit. Die gesetzliche Anordnung, nur dem billigste Angebot den Zuschlag zu erteilen, ist ein weiterer Beweis für die Unfähigkeit deutscher Behörden.
Die Bundeswehr mit hochmotivierten Soldaten sitzt auf einem Berg von defekten Waffen (siehe z.B. Panzer). Der Bundeswehrbeamtenapparat beschäftigt sich lieber mit der Zertifizierung von Bauteilen, statt sich endlich mit deren Beschaffung zur Reparatur der defekten Panzer zu beschäftigen. Die Verteidigungsminister geben lieber viele Millionen für Beratungsverträge und Milliarden für neue Waffenentwicklungsabenteuer aus, statt mal auf ihre Leute zu hören und das dringend Notwendige für eine einsatzfähige Bundeswehr zu tun. Es gäbe auch noch viel zu Mali, Afganistan und anderer politischen Fragwürdigkeiten/Scheinheiligkeiten zu sagen.
Genau die gleichen Idiotien bei der Endlagerproblematik. Man hat komischerweise keine Angst, dass das strahlende Zeug an viele Stellen in der Bundesrepublik in Abklingbecken und/oder simplen Lagerhallen herum liegt. Wenn aber jemand ein Bergwerk bauen will, in dem es mit Sicherheit besser untergebracht wäre, geht die Welt unter. Wir hatten schon drei. Milliarden für den Müll.
Und zu guter letzt die unsäglich verdummende Klimaschutzdebatte:
Man macht den Leuten weiß, dass die Klimaerwärmung allein am CO2 liegt. Dass es noch andere genauso wichtige Einflussgrößen gibt, wird unter den Teppich gekehrt. Hauptsache man kann den Dummen einen Schuldigen (=CO2) präsentieren. Das ist gut fürs Geschäft: Die Industrie hat sofort begriffen, dass man nun Windräder, Solarzellen, E-Autos, Wärmepumpen, Biotreibstoffe usw. bestens verkaufen kann. Die Klimaforschungsinstitute schwimmen seitdem im Geld. Ein einziger Forscher war mal so ehrlich zu sagen, selbst wenn man sofort alle Klimaneutralitätsanstrengungen in die Tat umsetzen würde, dauert es mindestens 10-15 Jahre bis man das Ergebnis am Klima erkennen würde. Was machen wir bis dahin?
Man holzt weiter die klimaausgleichen Wälder ab. Man vergeutet weiter das Untergrundwasser mit dem Ergebnis der Trinkwasserkappheit weltweit. Man vernichtet die wertvollen Ackerböden durch Auspowern, Überbauen und Verseuchen mit Spritzmitteln. Inzwischen wird der lebenswichtige Phospatdünger knapp, weil die Lagerstätten ausgeerzt sind. Mit Fracking, Ölschiefer- und sonstigem Oberflächenbergbau, Torfabbau, Städtebau und sonstige Versiegelung der Erdoberfläche werden nicht nur die die Erdoberflächenstrukturen verwüstet, sondern auch die Wasserkreisläufe aus dem Gleichgewicht gebracht und damit das Klima gleich mit. Es hängt nun mal alles zusammen und ist nicht gesondert zu betrachten.
Jetzt habe ich keine Lust mehr, obwohl es noch viele weitere Themen gibt: Wohnungsbaublase, Müllproblem, Meeresausbeutung, Weltraumwetter, Satelliteneinfluss, Lichtverschmutzung, Pandemien usw.
Fazit: Wir könnten jetzt Wetten abschließen, welches der genannten Probleme uns in den nächsten drei Jahren die nächste ernste (vielleicht sogar tödliche) Krise bescheren wird. Falls uns Putin nicht mit dem dritten Weltkrieg zuvorkommt.