@twolf: Dass sich der Netzbetreiber nicht selbst die eigene Stromproduktion abschaltet kann ich ja noch verstehen.
Im Prinzip ist das mit der "Überproduktion" auch bei Windrädern im Norden so, die werden auch abgeschaltet, um eine Netzüberlastung zu vermeiden.
Noch, denn die überregionalen Netzanbieter und die regionalen Energieversorger bauen hier im Norden zunehmend ihre Netze aus, errichten Stromspeicher und beteiligen sich an Projekten zur Wasserstofferzeugung. Gut, das könnte wie der Ausbau von Auto-Ladestationen und der Ausbau von Glasfasernetzen schneller gehen, aber das haben Politik und Wirtschaft in den letzten Jahren ganz verschlafen.
Ich sehe daher bundesweit die Notwendigkeit einer Netzverstärkung, des Ausbaus mit regionalen Speicherstationen und die Nutzung (nicht nur von Spitzen) für die Erzeugung von Wasserstoff.
Zumindest liegt die Stromproduktion von Solaranlagen und Windkraftanlagen nicht zwangsläufig gleichzeitig an. Auch werden für die kleinen Solaranlagen auf EFHs die Eigenverbrauchsanteile steigen, da die EEG-Vergütung so abgeschmolzen wurde, dass die Netzeinspeisung nicht mehr so vorteilhaft wie der Eigenverbrauch ist.
Das Problem ist hausgemacht und wird von Corona und Ukraine-Krieg nun verstärkt. Ebenso wie die Abhängigkeit von Lieferketten aus Asien.
Von dieser Entwicklung sind wohl selbst alle Profiteure so überrascht worden, dass es inzwischen ein Gedränge wie derzeit an den Flughäfen in Urlaubszeiten gibt. Das bremst die wünschenswerte Autarkie von Russland, China usw wohl noch auf Jahre aus.