Hallo Peter,
ich bin gerade auf diesen Thread aufmerksam geworden und möchte zunächst mein Bedauern mitteilen, dass dieses schöne Motiv nun Geschichte ist.
Aber die Bilder finde ich großartig. Die Stimmung ist mit "kalt und klar" perfekt beschrieben, ohne ein Frösteln auszulösen.
Da ich selbst ja noch relativ am Anfang stehe, versuche ich Bilder, die mir gefallen oder die etwas in mir auslösen zu "verstehen" - im Sinne von: "Was hat der Mensch sich dabei gedacht, wieso hat er gerade diesen Bildausschnitt gewählt, welches Objektiv wurde verwendet und welche Kameraeinstellungen genutzt...etc."
Dann versuche ich ähnliche Bilder zu "reproduzieren", um so mein Verständnis zu vertiefen und meinen Blick zu entwickeln.
Long story short...
Ich habe ein paar schnelle Überlegungen angestellt und würde Dich gerne bitten, mitzuteilen, in wie weit ich mich irre oder richtig liege.
Bildkomposition:
- Einsetzende Dämmerung (wahrscheinlich abends)
- 2/3-Regel für den Horizont
- Die Häuser als Hauptmotiv und das Ufer mittig gesetzt, damit Du den (schönen) Vordergrund symmetrisch ins Bild einbringen kannst. Ansonsten hätten die Häuser auch ein wenig verschoben werden können (ich kenne den Ort nicht und weiß daher nicht, was nebenan noch vorhanden war, daher einfach vermutet)
Objektiv:
- weitwinklig (ich vermute irgendwas zwischen 20-24 mm?)
- vielleicht noch mit ND-Filter
Kamera-Einstellungen:
- längere Belichtungszeit (Wasser geglättet, Bewegungsunschärfe der Wolken, vielleicht 5-10 Sekunden?)
- ziemlich geschlossene Blende wegen der Schärfentiefe (10 oder mehr?)
Das sind zumindest meine Vermutungen ohne wirklich analytisches Gewicht. Daher würde mich mal interessieren, wie weit ich weg lag, wobei, wieso und was noch zusätzlich zu erwähnen wäre.
Wenn Du also magst, dann würde ich mich über deine Infos freuen - es hilft beim Verstehen und Lernen.
Viele Grüße,
Marcus