Zitat:
Zitat von steve.hatton
Nicht nur D auch die EU (inklusive GB!) und die USA haben immer die wirtschaftlichen Vorteile vor alles andere gestellt.
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Dünnes Eis - dünnes Eis. Viele, die immer “im Westen” alle Übel der Welt verorten, haben gleichzeitig die zig Millionen Toten der chinesischen Kulturrevolution unter Mao gerechtfertigt, die Toten unter Pol-Pot in Kambodscha, den antisemitisch-palästinensischen Terrorismus in den siebziger Jahren verteidigt, den deutschen und italienischen Terrorismus derselben Jahre sowie die Pädophilie in den siebziger, achtziger und neunziger Jahren.
“Wirtschaft” wird heute immer negativ belegt, aber Handel und Entwicklung fördern Wohlstand und Wohlstand verhindert Kriege, Hunger und Elend, fördert Bildung und friedliche Koexistenz. Der Menschheit ging es noch nie so gut wie in diesem Jahrtausend trotz der seit den 70ern herumgereichten Weltuntergangsszenarien. Und das schließt die Entwicklungsländer ausdrücklich mit ein. Die durch krude Computersimulationen errechneten Weltuntergangsszenarien des Club of Rome /grenzen des Wachstums) sind längst als Unsinn erkannt. Z.B. der postulierte direkte Zusammenhang zwischen industrieller Produktion und Umweltverschmutzung hat sich nicht bestätigt und Wachstum gibt es nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ. Und die wichtigste Ressource des Menschen, seine Kreativität und Anpassungsfähigkeit ist auch nirgends berücksichtigt.
Kulturpessimismus mag schick sein, ist aber auf Dauer deprimierend.