Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 15.03.2022, 17:00   #1610
Dat Ei
 
 
Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 20.229
Moin Stefan,

Zitat:
Zitat von Kurt Weinmeister Beitrag anzeigen
Nenne mich naiv
naiv! Geht's Dir jetzt besser oder zumindest gut? Späßle!

Zitat:
Zitat von Kurt Weinmeister Beitrag anzeigen
Bei dem gelenkten ÖPNV mag das sein, beim Individualverkehr sehe ich das anders.
Den dramatischen Rückgang des motorisierten Individual- und Lkw-Verkehrs, den wir noch während des ersten Lockdowns in 2020 gesehen haben, gibt es schon lange nicht mehr. Die Zahlen haben sich sehr schnell "erholt". Selbst aktuell bei den heftigen Benzin- und Dieselpreisen sieht man kaum eine Reaktion im Verkehrsverhalten.

Zitat:
Zitat von Kurt Weinmeister Beitrag anzeigen
Seit zwei Jahren fahre ich so gut wie nicht mehr ins Büro (one way 45 Km).
Das erste Mal seit 2009 (da habe ich mein Auto gekauft -> 225.000 km), musste ich zur Inspektion, weil die Zeit um war.
Löblich! Wenn es in Deiner Branche nicht geht, dann weiß ich auch nicht.

Zitat:
Zitat von Kurt Weinmeister Beitrag anzeigen
Fahrräder gibt es kaum noch zu kaufen. Die Schwester meiner Schwägerin fährt Strecken bis zu 20 Kilometer nur noch mit dem Pedelec.
Das elektrifizierte Fahrrad ist sicherlich einer der großen Gewinner der Pandemie. Allerdings ist seine Bedeutung für den Pendlerverkehr, über den wir hier diskutiert haben, eher von nachrangiger Bedeutung. Innerstädtisch und im Freizeitbereich (bei stabiler Wetterlage) top, aber leider wird der Radverkehr noch nicht genügend im Stadtbild berücksichtigt. Neue Verordnungen für Mindestbreiten von Radwegen haben in Teilen zu einem Rückbau geführt. Die Pop-Up-Radwege werden auch sehr kontrovers beurteilt - von Autofahrern, die auf Verkehrsraum verzichten müssen, bis hin zu Gerichten, die sie aus verschiedenen Gründen einkassierten.

Zitat:
Zitat von Kurt Weinmeister Beitrag anzeigen
Das sind jetzt vielleicht keine repräsentativen Beispiele, aber dass "sich kurzfristig" etwas tut beinhaltet für mich auch schon, wenn stillgelegte Bahnstrecken, die man noch im letzten Jahr abgeschrieben hat, nun wieder neu evaluiert werden. Klar dauert die Reaktivierung dann bestimmt 10 Jahre ... aber es findet ein Umdenken statt. Und das recht kurzfristig
Wenn sich grundsätzlich nichts mehr tun würde oder sich verändern ließe, dann könnten wir hier den Beruf an den Nagel hängen und die Firma schließen. Aber es ist oftmals frustrierend, weil die Mühlen derart langsam mahlen oder komplett stehen bleiben. Wenn Verkehrsgroßprojekte ein bis zwei Berufsgenerationen bis zur Realisierung benötigen, dann ist etwas faul im System. Bizzarerweise erfahren Projekte immer Widerstand, egal ob man eine neue Strecke bauen, oder eine stillgelegte reaktivieren oder abbauen möchte.


Dat Ei
__________________


"Wer mit Euch ist, ist nicht ganz bei sich."
Dat Ei ist offline   Mit Zitat antworten
Sponsored Links