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Zitat von kiwi05
Danke für die ehrlichen und klaren Worte. 
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Da möchte ich mich einreihen. @ eric, deine Bilder mag ich irgendwie besonders gerne, kann nicht mal sagen warum; ist schon sehr lange so. Und dann noch vom Eisvogel, meinem (kleinen) Lebenstraum.
Wäre ja so dankbar, wenn du mal in Schleswig-Holstein fotografierst, dass ich dir mal über die Schulter schauen darf. Bin (viel zu viele) Jahre nicht weitergekommen, weil Autodidakt. Wenn ich mal mit jemandem zusammen los kann, lerne ich immer so unendlich viel.
Zwei Beispiele: Bis vor zwei Jahren war ich immer noch in der analogen Fotografie konditioniert, habe ein (!) Foto gemacht, wenn "alles passte". Dann war ich mit jemandem mit, und seine D500 ratterte mit 10Bilder/Sekunde. Das habe ich bis dahin einfach nicht bedacht.
Bei einer Eulen-Schützerin in Hamburg durfte ich mitlaufen. Von ihr habe ich soviel gelernt, was ruhig halten und abwarten betrifft. Einfach mal stillhalten und nicht hinterherrennen.
Ja, dass die Aufnahme durch "Manipulation" herbeigeführt wurde, entzaubert sie auch für mich. Vor allem bei Eichhörnchen an der Wasseroberfläche nimmt das für mich zumindest so langsam überhand. Es erscheint mir, dass man unbedingt bei einem "ausgelutschtem" Motiv was "Neues" bringen muss. Ich kann Danas Argumente zudem auch verstehen, weiß endgradig aber nicht, ob sie Recht hat, dass ein Rest-Risiko für die Gesundheit des Tieres bleibt; ich kann den Aufbau da nicht beurteilen und verstehe ihn auch nicht. Ist ja aber ein Bereich, der uns alle betrifft, wenn wir in den innersten Lebensbereich eines Eisvogels eindringen (zu nahe an der Brutröhre, häufige Störungen).
Letztlich wäge ich ab ... und bewundere das handwerkliche Können und die Schönheit der Fotos (ja, eben zwei Mini-Fischchen im Schnabel, Hammer!) und bin mir sicher, dass du sehr behutsam vorgegangen bist, um dem Eisvogel nicht zu schaden.

für die tollen Fotos.