Tja, der Mann hat sicher recht!
In der Astrofotografie sind es zwei Effekte, die da zusammenspielen:
1. Unterschiedliche Temperaturen in der Umgebung des Fernrohres und/oder unterschiedliche Temperaturen der Linse (bzw. noch viel stärker ausgeprägt bei einem Spiegel) und der direkten Umgebung. Speziell bei hochaufgelösten Mond- und Planetenaufnahmen, wo das "Seeing" (die Luftunruhe) eine zentrale Rolle spielt.
2. Abkühlung der Linsen oder Spiegel durch Abstrahlung unter den Taupunkt. Daurch kommt es zum Beschlagen bzw. Vereisen der Optiken. Da hilft eine (beheizte) Taukappe!