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Alt 28.01.2022, 23:06   #916
Porty
 
 
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Zitat:
Zitat von BeHo Beitrag anzeigen
Jetzt übertreibst Du wohl. Das Risiko bestünde wohl eher in katastrophalen lokalen Ereignissen, was natürlich auch nicht gerade gut wäre.

Wie kommst Du auf die extrem hohe potentielle Opferzahl?

Ansonsten ließt sich Deine Antwort wie die eines radikalen Atomkraftgegners, wenn es statt um CO2-Abscheidungen um KKW geht.

Nun folgendes Szenario:
Wie oben geschrieben fallen bei einem Kohlekraftwerk der Gigawattklasse in 50 Jahren rund 1 Milliarde Tonnen CO2 an. Das ist ein halber Kubikkilometer überkritische Flüssigkeit, die irgend wo sich Untertage seinen Weg sucht und bei Gasen weiß man nie so genau, wo die am Ende sich sammeln. Findet so eine Blase dann einen plötzlichen Ausgang legt sich das kalte, schwere Gas als Teppich über den Boden. Wenn das nur 10% der Menge sind, macht das im verdampften Zustand eine Gaswolke von 50 Kubikkilometer. Und jetzt stelle dir vor, diese Wolke wird von einem leichten Wind z,b, das Neckartal oder Rheintal entlang getrieben. Oder gar übers Ruhrgebiet von West nach Ost.......
Und das Gemeine an diesen erstickenden Gasen ist, da hilft nur ein Druckluftatmer wie bei der Feuerwehr, aber der ist nach einer halben Stunde leer. Hast du den nicht, reichen 2-3 Atemzüge und du fällst tot um, da in der Lunge auch noch der im Blut befindliche Sauerstoff nach außen abgegeben wird. Klingt Gruselig? ist auch so. Wir haben bei einer Beschichtungsanlage eine mit Inertgas gespülte Kabine. Frage nicht, welchen Aufwand wir getrieben haben, dass da keiner aus Versehen rein latschen kann (Redundante Türverriegelungen, mehrere unabhängige und dazu verschiedene Gasanalysengeräte und noch einiges mehr)
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Grüße
Michael


Fotografie ist das Festhalten des flüchtigen Augenblicks.....
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