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Also meine Batterie im Keller (ich habe 11kWh bei 20kWp-PV-Anlage) ist ein schöner Beitrag um ein gutes Gefühl zu bekommen, und auch ein wenig Strom "zu sparen", aber wirtschaftlich betreiben lässt sich dieser nicht!
Meine PV-Anlage hatte im September noch 95% Autarkie (rechnet selbst aus, wie lange man dann im Jahr bei der Autarkie im Dunkeln sitzt) und seit Oktober wird die Batterie manchmal nur zu 15% voll, und ist spätestens beim Essen kochen am Abend - ja, da ist es leider schon dunkel - wieder leer.
Wenn die Batterie voll ist, kommt man im Sommer locker über die Nacht (ist ja auch kürzer), im Winter niemals (und ich habe keine Wärmepumpe)!
Es ist wirklich so, dass die meisten Personen die Dimensionen nicht begreifen können.
Ich habe in einer Aluminiumhütte eine Regelung programmiert, damit diese Hütte den volatilen Strom (Solar-/Windstrom) verbraucht oder eben nicht so viel verbraucht (Primär-Regelleistung).
Die anderen zwei Bestandteile der Software (Sekundärregelleistung, Intraday-Handel) dienen zur wirtschaftlichen Optimierung.
Und die Sicherheits-Reißleine bietet die Abschaltverordnung (AblaV), da schalten wir die Hütte direkt aus, wenn die Netzfrequenz unter 49,7Hz sinkt (kommt jedes Jahr mehrfach vor!)
Das lässt sich der Aluminiumhersteller auch bezahlen (monatliche Pauschale, Leistungsabruf extra).
..und damit die Größenordnung klar wird: 155MW im 24/7 Betrieb.
Länger als 2-3 Stunden Stromausfall, dann haben wir einige Arbeitslose!
Viele Grüße
Gerd
Geändert von GerdS (27.01.2022 um 22:36 Uhr)
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