Wir hatten ja schon mal darüber gesprochen, dass man für 2022 mit einer "noch nicht näher spezifizierten Kamera" rechnet.
Ich muss mal auf einen kompett anderen Thread Bezug nehmen, in dem es eigentlich um eine frisch angekündigte Canon-Kamera ging. Dort schrieb
berlac über die

7x-Welt:
Zitat:
Zitat von berlac
... Die Techniken für Foto und Video nähern sich nur an, d.h. die Produktlinien vermischen sich mehr: Ähnliche Technik, andere Spezialisierung. Im Prinzip ist die R5C eine Videokamera die auch "eingeschränkt" Fotos kann und die R5 eine Fotokamera die auch "eingeschränkt" Video kann. Beide basieren dabei sozusagen auf der gleichen Plattform.
Sony macht es ja ähnlich, mit der  7IV stellt sich das Sony vielleicht zukünftig so vor:
 7s Reihe: Videospezialist
 7 Reihe: Hybrid (so bewerben sie sie ja zur Zeit auch)
 7r Reihe: Fotospezialist
 7c Kompaktes Einsteigermodell.
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Ich finde diese Darstellung extrem logisch - und ich könnte mir vorstellen, dass Sony den APS-C-Bereich entsprechend einrichten wird wird. Zumindest scheint mir die bisherige Einteilung
Einsteiger - Mid-Range - High End ausgereizt zu sein, weil sich die Kameras quasi gegenseitig kanibalisieren (die deutlich abgespeckte
6100 war nur wenig günstiger als die
6400, deren technischer Abstand zur
6600 aber auch wieder nicht so groß war, als dass sich der deutliche Mehrpreis wirklich rechtfertigte). Außerdem ist der Namensraum ausgeschöpft: auf die
6300 und die
6400 müsste ja eine
6500 folgen - aber die gab es schon...
Verwirrend ist aktuell bei Sony, dass die
ZV-E10 einen gänzlich eigenen Namensraum hat, optisch und Sensor-seitig aber ziemlich dicht an der
6x00er-Reihe ist. Wenn das doch technisch ähnlich ist, warum dann auch nicht vom Namensraum her zusammenführen?
Für mich würde folgendes Szenario Sinn ergeben:
- Die für 2022 vermutete "neue Kamera, über die man noch nichts genaues weiß" wird eine neue APS-C-Kamera sein, dessen Gehäuse sich an der ZV-E10 bzw. der
6x00-Reihe orientiert (bzw. das beste aus beiden Welten zusammenführt).
- Es wird sich um eine gute Allround-Kamera handeln ähnlich wie die
6400, aber mit IBIS (weshalb man von einem Nachfolger der
6600 sprechen wird). Bei der Pixelzahl des Sensors erwarte ich keine größeren Sprünge, aber ähnlich wie beim Schritt
7III/
7IV werden sich alle zentralen Elemente (Display, Sucher, Prozessor, Menü, Slots und Buchsen etc.) verbessern. Nicht Highend, aber alles, was man braucht.
- Gleichzeitig wird es einen neuen Namensraum geben, der sich an der
7-Familie orientiert. Dabei halte ich mehrere Szenarien für möglich. Die wahrscheinlichsten wären für mich:
5: APS-C-Kameras werden unterhalb der Vollformat-Kameras angesiedelt, der Abstand zur Highend-Kamera
1 wäre aber noch groß genug,
11: Sony bleibt beim Prinzip der ungerade Zahlen, trennt aber den APS-C-Bereich mehr vom Vollformatbereich: einstellig für Vollformat, zweistellig für APS-C (vor allem ist der Bereich auch noch nicht durch die DSLR-Kameras kanibalisiert).
10: Ähnlich wie zuvor, aber Sony greift die Nummer auf, die sie schon bei der ZV-E10 vergeben hat, um darüber Kontinuität zu wahren.
Auf jeden Fall wäre damit Raum geschaffen, um ein Update der ZV-E10 z.B. als
5s in die Reihe einzugliedern. Sie wäre damit als Pendant zur
7s der Video-Spezialist der APS-C-Familie. Und vor allem könnte man jetzt die entsprechenden Nachfolge-Modelle einfach mit römischen Ziffern durchnummerieren.
- Außerdem wäre Platz geschaffen für eine
?r-APS-C-Kamera z.B. mit einem speziellen Sensor und anderen besonderen Specs, die besonders fürs Fotografieren wichtig sind (besonders schnelle Auslese- und Speicherzeit z.B.), vielleicht dann auch wie von manchem gewünscht in einem großen Gehäuse.
Was haltet ihr von dieser Theorie?