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Alt 12.01.2022, 19:55   #3
fritzenm

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Kamera der springende Punkt...hmmm...habe ich eine Weile drüber nachgedacht, bin aber bisher noch nicht auf physikalische Notwendigkeiten dafür gestossen.

Allgemein hat sich doch zuletzt eher folgendes Szenario gezeigt, dass die Sensorkonstruktion die Kamera zwar schneller macht, à la A9/A9II, aber nicht notwendigerweise besser im hohen ISO Bereich (wobei zudem die 24MP auf VF bei 840mm die Motiv-Pixeldefinition begrenzen).

Bei der A7r4 sehe ich zumindest da einen Zuwachs. Aber wie wirkt sich die höhere Pixeldichte auf das Rauschen aus?

Was zaubert eine A1 aus dem Hut, damit sie eine ähnliche Motiv-Pixeldefinition erreicht bei einem substanziell verbesserten Rauschen? Bzw. wie sieht es um den Dynamikumfang bei solch drastisch erhöhten ISO-Werten aus?

Ich habe auch schon an meiner A99-2 den 20k-ISO-Bereich bemüht und war einigermassen positiv überrascht von den Ergebnissen. Denn, ohne Zweifel, jene Einstellungen haben es ermöglicht überhaupt scharfe Abbildungen zu erreichen (und nicht verwischte; Motivbewegung; Verwacklung). Doch waren das Sportaufnahmen und so haben sie auch "funktioniert"; die Inspektion nach feinen Details jedoch konnte man sich sparen Will sagen, nach "Vogel-Feder-Details" hätte man wohl vergebens gesucht. Aber, natürlich, wenn im Wildlife die Dokumentation im Vordergrund steht, dann ist die ISO-Einstellung richtig, die das Foto ermöglicht. Am Ergebnis lässt sich dann zuhause am Computer noch viel feilen und verbessern.

Soweit meine Sicht der Dinge, die nicht den Anspruch erhebt, die einzige, oder gar "richtige" zu sein.
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