Zitat:
Zitat von Ellersiek
Dafür betreibt China das wohl größte Aufforstungsprogramm weltweit: click
Lieben Gruß
Ralf
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Das ist auch nur eines der vielen Feigenblätter, die die Sicht auf die Realitäten vernebeln sollen. Wann sind denn die ersten Bäume erntereif, so dass sie als Bauholz eingeschlagen werden können? In 70, 80, 90 oder erst in 120 Jahren? Bis dahin wird das Holz in riesigen Mengen woanders "besorgt"! Die aktuelle Holzknappheit in Deutschland ist eine Auswirkung dieser Aufkäufe. 1)
Aber: Die Chinesen sind in guter Gesellschaft. Bei uns werden für sogenannte Investoren auch jederzeit Wälder in Ortsnähe geopfert. Jedesmal steht dann in unserer Zeitung: Es wurden Ausgleichspflanzungen vorgenommen. Z.B. wurden 3000 Bäume angepflanzt. Niemand macht sich Gedanken, dass ein bis zwei Drittel der Setzlinge die ersten zwei Jahre nicht überlebt. Bis diese Anpflanzung jemals den ökologischen Wert des alten Waldes hinsichtlich Sauerstoffproduktion, Klimarelevanz und Beherbung von Tieren- und Pflanzengemeinschaften erreicht, vergehen 50-100 Jahre. Außerdem ist die von den Investoren überbaute Fläche dauerhaft für die Natur verloren.
Ein großer Baum soll während der Sonnenscheindauer eines Tages Sauerstoff für 150 Menschen produzieren. Leider stand nicht in dem Artikel, woher der Verfasser sein Wissen bezieht. Aber es gibt doch zu denken.
1) Anmerkung: Was ist denn bei den heutigen Abholzungsraten noch in 50- 100 Jahren auf dieser Erde übrig?
PS: Wir können uns das Katastrophenscenario aussuchen:
Haben wir zuerst in Deutschland ein Energieproblem wegen verfehlter Planungsprämissen, ein Trinkwasserproblem wegen unkontrollierten Verbrauchs (in vielen Teilen der Welt ist dies bereits greifbare Realität), ein Ressourcenproblem bei Holz, seltenen Metallen, Elektronikchips, Erdgas, Strom usw. oder eine Finanzkrise (schlimmer als der schwarze Freitag) ?
Bei der aktuellen Verschuldung des Staates, der EU, von Amerika und China sollte uns dies am meisten Sorgen machen.
(Dies ist aber nur meine Meinung.)