Ich muss sagen, inzwischen mag ich die Diskussion

Sehr vielseitig und bunt und inzwischen kann ich auch die weniger positiven Anmerkungen besser nachvollziehen. Umso mehr bin ich froh, es genau hier eingestellt zu haben.
Ich finde, Theaterbilder sind eine ganz eigene Angelegenheit. Wenn ich mit einer vollen Karte nach Hause komme und mich durchklicke, denke ich (ganz Ego) meist: Wow, die Aufführung habe ich gut eingefangen.
Aber dann war ich auch gerade da und die Stimmung schwingt noch mit. Im Idealfall erhält sich das und die Bilder beleben die Erinnerung auch nach Tagen wieder.
Wichtigste Instanz (abgesehen vom Kunden) ist dann aber meine Freundin, die meist nicht dabei war. Wenn die sagt, sie kann sich anhand der Bilder vorstellen, wie es war, dann ist alles fein.
Das sollte ein solches Bild schaffen, den Betrachtern einen Eindruck davon vermitteln, wie die Aufführung war.
Und dann wird es schwierig, weil es eben gilt, ein paar Highlights rauszusuchen, für die Webseite und Instagram und so. Ganz oft geht es mir so, dass ich ein Bild im Rahmen der anderen Bilder habe und mir denke DAS ist es. Dann poste ich es bei Instagram, sehe es da so ohne Kontext stehen und denke mir: Ja, ist OK, aber wo ist der BÄM, den ich vorhin gesehen habe?
Eine Geschichte, eine Aufführung, in ein oder wenige Bilder zu packen ist die Herausforderung.
Das scheint hier für einige zu funktionieren, für andere wieder nicht. Spannend.
Da es ein paarmal aufkam kurz zur Aufführung selbst:
Das ist ein Bild von einer semiprofessionellen Company, die alle 6 Monate eine neues Stück macht, aber mehr aus Spass an der Freud als mit kommerziellem Hintergrund. Daher ist auch das Lichtsetting immer sehr schwierig bzw. simpel, in diesem Fall Baustrahler. Und die Kulissen werden eben auch aus dem zusammengezimmert, was gerade zur Verfügung steht.
Fatografieren kann ich dort immer nur während der Aufführung, was mir aber auch ganz gut gefällt. Einerseits schränkt es zwar ein, weil ich mich kaum bewegen kann und meist einen Platz irgendwo am Rand habe, andererseits ist es auch viel spannender, live dabei zu sein. Ich war auch bei Proben, aber irgendwie ist da die Stimmung anders. Sowohl bei den Darstellenden als auch bei mir. Wenn man jederzeit abbrechen und wiederholen kann, ist einfach etwas weniger Leben drin als live und vor Publikum und es gilt verpasst ist verpasst.