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Alt 11.07.2021, 16:46   #49
Tafelspitz

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Zitat:
Zitat von Blues Beitrag anzeigen
Mein Meilenstein-Alben-Senf aus 57 Jahren (Kriterium: Höre ich immer mal wieder gerne in voller Länge und mit Hühnerpelle) :

(...)
Oh ja, eine sehr feine Auswahl. Das kann ich praktisch durchgehend so unterschreiben!

Zitat:
Zitat von Blues Beitrag anzeigen
weil es einfach geil abgeht und immer wieder auf den Plattenteller kommt als Meilenstein der 80er: Frankie Goes To Hollywood - Welcome To The Pleasuredome ;-)
Absolut, das höre ich mir auch immer mal wieder gerne an. Porno für die Ohren. Pohrno, quasi

Zitat:
Zitat von rudluc Beitrag anzeigen
Nur mal eine Frage:
Hören bei euch die Meilensteine der Rockgeschichte in den 80er Jahren auf?
Nicht grundsätzlich, aber aber musikalisch verorte ich mich schon am ehesten in den 70ern und 80ern.
Hätte ich eine Musik-Zeitmaschine, würde ich mich in die frühen 80er zurückbeamen.
Aus meiner Sicht wurde die Luft in den 90ern und 2000ern musikalisch eher etwas dünn. Was nicht heissen soll, dass nicht auch das eine oder andere Meilenstein-Album entstanden ist nach 1988.
Heute ist (vorsicht, rein meine persönliche Meinung) gute Musik eher die Ausnahme denn die Regel. Insbesondere wenn ich das Pech habe, mal in die Hitparade auf einem Radiosender zu schalten. Das Zeugs, das heute da läuft, ist zu 98% totaler Einheitsbrei, aufgebaut auf dem gleiche 4-Akkorde-Schema. Und mit Leuten, die nicht ordentlich singen können, weshalb die Gesangsparts inzwischen samt und sonders mittels Autotune totgekloppt werden. Ich kann das nicht mehr hören.
Aber klar, heute wie damals gibt es die beste Musik sicherlich jenseits des Mainstreams. Steven Wilson wurde als Beispiel ja bereits genannt.

Bei den etwas neueren (naja, eigentlich eher "weniger alten" ) progressiveren Bands werfe ich noch IQ und Mystery sowie Arena und Pendragon in den Ring.
IQ werden aus meiner Sicht mit jedem Album besser. The Road of Bones, Dark Matter und Frequency höre ich mir immer wieder gerne an.

Zu Pink Floyd wollte ich noch erwähnen, dass ich nicht so sehr der Fan der ganz frühen Alben bin. Ab Meddle wird es für mich interessant. Animals und The Final Cut sind OK, brauche ich aber nicht gleich regelmässig wie der Rest. Und die beiden späten Alben ohne Roger Waters, A Momentary Lapse of Reason und The Division Bell liebe ich ebenfalls sehr. The Wall mag ich - insbesondere die Live-Version höre ich mir immer mal wieder an. Allerdings hat insbesondere die zweite Hälfte des Albums schon ein paar Längen und Durchhänger. Und Waters' Gesang ist auf dem Album leider auch nur unterdurchschnittlich.
Von Waters solo mag ich eigentlich nur Amused to Death. Dieses finde ich dafür grossartig.
Die Album-Cover sind bei Pink Floyd ausserdem bis auf 2-3 Ausnahmen alle erstklassig - ganz unabhängig von der Musik.
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Liebe Grüsse
Dominik
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