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Alt 20.06.2021, 11:58   #7
Porty
 
 
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Da ich das Tamron im Schrank liegen hab und mit den 16/35 GM zumindest einige Testaufnahmen machen konnte, will ich auch meinen Senf dazu geben.
Das Tamron hat 2 große Nachteile, es vignettiert heftig und die Ecken darf man nicht so genau anschauen. Und das obwohl das Objektiv bei Tamron zum nachjustieren war.
Die Vigetierung wird zwar von der Kamera automatisch rausgerechnet, das hat aber den Nachteil, dass in den Ecken das Rauschen deutlich zunimmt. Und gerade die A7riv ist da durch die extreme Auflösung recht empfindlich, so dass man gerade bei Dämmerungs- und Nachtaufnahmen mindestens eine Blende verliert. Dazu kommt, dass das Herausrechnen der Vignetierung den Spielraum für das spätere Anheben der Tiefen deutlich einschränkt.
Ist ja auch irgendwie verständlich, das Tamron ist eine Budget- Linse und irgendwo muss der Preisunterschied ja herkommen. Auch Tamron kann nicht zaubern.
Das 16/35 GM war bei den Versuchen knackscharf bis in die Ecken. Das einzige, was mich gestört hatte, das Objektiv neigt in bestimmten Situationen zu unschönen Blendenflecken, da muss man bei der Bildgestaltung drauf achten.

Ich hab mir nach ausgiebigen Tests dann das 12/24 F4 zu gelegt, da ich die 2,8 Lichtstärke nicht wirklich brauche und bin mit dem Objektiv rundum zufrieden. Es ist dem Tamron deutlich überlegen, dieses Objektiv liegt seit dem nur noch im Schrank.
Das 16/35 F4 hatte ich lange Zeit gern und viel im Einsatz und zumindest mein Exemplar machte an den 42 MPix der A7rll einen ausgezeichneten Job. Leider wurde es mir aus dem Auto in Irland geklaut. Das Tamron war ein schlechter Ersatz.
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Grüße
Michael


Fotografie ist das Festhalten des flüchtigen Augenblicks.....

Geändert von Porty (20.06.2021 um 12:02 Uhr)
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