Thema: Eneloops
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Alt 19.06.2021, 23:54   #3
wus
 
 
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Ein guter Vergleich:

https://www.pocketnavigation.de/2015...est-vergleich/

Noch genauer, im Einzelnen: https://lygte-info.dk/review/batteri...Test%20UK.html

Auch ich verwende eneloop AA und AAA seit es sie gibt, inzwischen fast an die 100. Alle 1 bis 3 Jahre messe ich bei allen mal wieder die Kapazität (seit ca. 2 Jahren mit einem SkyRC MC3000, davor mit einem ELV ALC7000). Ein paar - nur wenige! - musste ich inzwischen ausmustern, ein paar von den ältesten sind aber immer noch in Gebrauch. Die haben z.T. nur noch 3/4 ihrer ursprünglichen Kapazität, sind aber noch gut brauchbar in Anwendungen wo keine hohen Ströme und Kapazitäten gefordert sind.

Den Fall dass die Ladung nicht mehr längere Zeit gehalten wird hatte ich bei den weißen eneloops (die ohne pro oder XX in der Typenbezeichnung) allerdings noch nie, auch nicht bei den ältesten.

Ich verwende ganz überwiegend diese weißen eneloops. Die schwarzen (pro, BK-3HCDE) haben zwar mit 2500 mAh deutlich höhere Kapazität als die weißen mit ihren 1900, können diese aber nicht so lange halten. Ich verwende sie deswegen nur in Gerätschaften mit hohem Strombedarf, z.B. in meinen Unterwasser-Blitzgeräten und dem UW Fokushilfslicht, wo ich die Akkus in aller Regel auch erst kurz vor Gebrauch lade.

Fernbedienungen brauchen häufig die höhere Spannung der Einwegbatterien - nicht alle, aber viele. Da verwende ich dann doch Alkaline. Auch weil die meistens mehrere Jahre halten. Eneloops musste ich bei manchen FBs schon nach wenigen Monaten tauschen und stellte dann fest, dass die immer noch 1,3 Volt. o.ä. hatten, womit NiMH Akkus eigentlich noch ziemlich am Anfang ihrer Entladekurve stehen.

Ähnlich sieht es bei manchen drahtlosen Mäusen und Tastaturen aus, die aber schon etwas höheren Verbrauch haben. Da verwende ich dann trotzdem eneloops, auch wenn ich die dann deutlich öfter wechseln muss als Alkaline. Zu Hause habe ich immer geladene eneloops zur Hand.

Ein Sonderfall ist eine kleine Wetterstation, die 3 AAA Alkalines benötigt. Die hielten leider auch nie lange. Mit eneloops ging die gar nicht. Dort verwende ich jetzt stattdessen einen 3,7 Volt LiIon-Akku in AAA Größe, zusammen mit 2 Dummy-AAAs. Frisch geladen hat der 4,2 Volt. Bisher - und das sind jetzt auch schon ein paar Monate - funktioniert es.

Ähnlich mache ich es schon länger mit meinem Rasierer, der mit eneloops arg langsam läuft. Alkalines sind anfangs besser, aber halten auch nicht ewig, bzw. auch damit läuft der Rasierer dann immer lahma******er. Da der aber nur mit 2 Zellen läuft verwende ich hier eine AA LiFePo4 Zelle plus einen Dummy. Mit den nominell 3,2 Volt dieses Akkus rennt der Rasierer angenehm flott.
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