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Moin, moin,
ich persönlich habe drei verschiedene Blickwinkel auf Maradona:
- Seine Qualitäten als Sportler waren herausragend: schnell, leichtfüßig, kreativ, technisch brilliant, antizipierend, blindes Spielverständnis, Blick für Raum, Mitspieler und Gegner. Es gibt nur wenige Qualitäten eines Fußballers, die ihm abgingen.
- Sein Leben abseits des Platzes, sowohl während, als auch nach seiner Karriere war tragisch. Seine Herkunft stand im krassen Widerspruch zu dem Status, den er erreichte. Darauf war er nie vorbereitet. Kein Wunder, dass es immer wieder zu Eskapaden und Abstürzen kam. Das kann ich vielleicht noch nachvollziehen und in Teilen verargumentieren.
- Am meisten reibe ich mich jedoch an dem Sportsmann Maradona. Sport hat immer auch eine soziale Komponente, und die Großen erfüllen eine Vorbildfunktion. Leider hat sich Maradona Dinge auf dem Platz geleistet, die überhaupt nicht gehen und für die mir das Verständnis fehlen: der Platzverweis bei der WM 1982 (absichtlicher Tritt in den Unterleib des Gegenspielers), die Hand Gottes und der Umgang damit im Nachlauf, die Schlägerei in Barcelona etc. pp. Nein, in den Punkten war er alles andere als ein großer.
Ich hoffe, er findet nun seine Ruhe.
Dat Ei
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"Wer mit Euch ist, ist nicht ganz bei sich."
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