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Alt 28.02.2005, 12:23   #38
Horst-Hubert

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 14.01.2005
Beiträge: 8
Hallo,
es ist ganz toll hier die einzelnen Meinungen zu lesen.

In meinem Beruf hatte die Meßtechnik einen hohen Stellenwert.

Bei einem Regelkreis ist die wichtigste Aufgabe Störgrößen so weit wie möglich zu reduzieren. Sind die Anzahl der Störgrößen zu hoch, ist der Prozess nicht mehr beherschbar.

Bei der Bildbearbeitung will ich die Kirche im Dorf lassen und mit für mich machbaren Mitteln arbeiten.

Ich sehe drei Hauptbereiche:
- Der Monitor, er ist Autark und ändert sich nicht durch das Raumlicht.
- Das Raumlicht, es soll bei der Bildbearbeitung so weit wie möglich die gleiche Farbe und Stärke haben. Bei der Arbeit schaue ich ja nicht immer auf den Schirm iund das Auge sollte sich nicht so sehr umstellen müssen.
- Das Farbspektrum der Beleuchtung, wenn ich das Bild mit dem Bild auf den Schirm vergleiche, sollten die Farben im Spektrum vorhanden sein.


Folgendes habe ich jetzt gemacht:

- Bildschirm: Mit Spyder abgeglichen. Bei ausgeschalteter Raumbeleuchtung. Es soll kein Fehllicht sich an den Rändern des Saugers vorbeimogeln können. Beim TFT ist es kritischer, da kein Sauger vorhanden ist.
- Raumlicht: DAS AUGE MACHT IMMER EINEN AUTOMATISCHEN WEIßABGLEICH UND WIR SEHEN BEI ALLEN LICHTTEMPERATUREN EIN WEIßES BLATT WEIß. Das Gehirn hat aber eine Trägheit!
Hier habe ich zwei 60 cm Tageslicht Aquariumröhren genommen. Bei der PS bearbeitung sind sie zu hell. Dann habe ich mit einem Dimmer die Stärke reguliert. Zur Kontrolle habe ich jeweils ein weßes Blatt aufgenommen und Im RAW von PS die Farbe bestimmt.
Schlechte Lösung. Dann habe ich zwei Klappen seitlich montiert, sodass ich das Licht regel kann. Wenn ich jetzt zwischen Bildschirm und Raum wechsel, bleibt es für mein Auge angenehm.
Beim Vergleich Bildschirm (Proof vom Papier aktiviert) und Papierbild öffne ich die Klappen und ich sehe die beiden Darstellungen gleich.
-Farbtemperatur: Hier versuche ich die Osram Röhren zu bekommen.

Damit habe ich ein sauberes Fundament, auf dem die unterschiedlichen Betrachter bei unterschiedlichem Licht die Bilder ansehen können.

Das CMM ist spitze und rechtfertigt den Preis, wenn ich es nicht benutzen würde, könnte ich mir ein Programm von 100€ zulegen.

Horst-Hubert
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