Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 27.02.2005, 16:21   #6
Udo Frormann
 
 
Registriert seit: 10.09.2003
Ort: D-71101 Schönaich
Beiträge: 156
Also mit U-DMA etc. hat das nichts zu tun. DMA (Direct Memory Access) ist nur der Background Transfer ohne CPU Einsatz um die Daten von/zur Platte vom/zum Speicher zu schaufeln.

Das Problem ist das LBA (Logical Block Addressing) und das war bis vor einiger Zeit nur für 28 Bit ausgelegt (128 GB bzw. 137 Milliarden Bytes)) und wurde dann auf 48 Bit erweitert. Wenn das BIOS das mit der LBA-Extention nicht kann, dann kann es auch nicht alle Datenblöcke addressieren und sieht nur einen Teil der Platte. Das nächste Problem könnte dann das Betriebsystem sein, was auch nur Teile der Platte sieht, weil es keine Treiber dafür hat.
In der c't 3/2005 steht ein großer Artikel dazu drin. Win 98 kann es gar nicht, Win 2000 benötigt mindestens Servicepack 4, plus einen Eingriff in der Registry und Win-XP kann es ab Servicepack 1, aber erst mit dem SP2 läuft es wohl richtig.

Wenn es kein BIOS Upgrade gibt, was sehr wahrscheinlich ist, da auch die Chipsets das können müssen, dann hilft nur ein neues Mainboard. Zudem sollte man schauen, dass man S-ATA Platten einsetzt, weil diese unproblematischer sind was die Kabellängen angeht und das Kabel ja nur noch eine dünne Strippe ist.

Eine Lösung wäre evtl. ein SATA Controller der eigene Driver mitbringt. Solche Controller werden aber oftmals nicht von einer Backup Software beim Restore einer Partition erkannt.
__________________
Mit freundlichen Grüßen
Udo Frormann
Udo Frormann ist offline   Mit Zitat antworten