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Alt 03.07.2020, 16:30   #43
Stechus Kaktus
 
 
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Hallo Dana,

das ist ja schon wieder Adventskalenderfeeling

Besprechung des Monatsthemas 1.7./2.7.
NAMEBILDBESPRECHUNG
Stechus KaktusDas Bild an sich ist wunderschön. Sehr abstrakt, die Linien toll, man kann sogar ganz weg von dem Gedanken gehen, es handele sich um Bergkettengipefllinien. Die Stimmung ist gigantisch! Was die Raumtiefe angeht...auch hier habe ich den Eindruck, als wäre etwas zu viel dran gearbeitet worden...oder vielleicht müsste ich es mal in Farbe sehen. Du hast das Kriterium der "Dunststaffelung" gewählt. Allerdings müssten dann, um diesen Raum auch zu geben, die vorderen Berggipfel wesentlich weniger Dunst haben, während die hinteren dann fast völlig im Dunst verschwinden. Was ich mir vorstellen kann, ohne die Exifs gesehen zu haben: es sind mit Sicherheit keine 16mm Brennweite und vielleicht dazu noch ein Crop? Quasi viele Gipfel weiter weg aufgenommen - und damit hätten wir das Problem, dass ein leicht teligere Aufnahme die "Ebenen" näher aneinander schiebt...und die Raumtiefe quasi aufhebt. Für mich müssten die hinteren Gipfel mehr im Dunst (gerne auch heller) und die vorderen etwas weniger im Dunst (dunkler und etwas mehr Struktur, wobei man sie, wenn man am Monitor klebt, schon fast erahnen könnte) sein, um dieses Raumkriterium komplett zu haben. Das sind aber nur die Gedanken zur Raumtiefe. Das Bild an sich finde ich absolut mega. =)

Das Bild ist nicht stark nachbearbeitet, eigentlich habe ich nur den Kontrast erhöht, die Helligkeit reduziert und leicht zugeschnitten.
Aufgrund der Flughöhe und der winterlichen Inversionswetterlage ist der Unterschied beim Dunst zwischen den Gipfeln wesentlich kleiner als zwischen Gipfeln und den steilen Hängen, was unseren normalen Sehgewohnheiten widerspricht.
Dass die Tiefe durch das Tele und die Tatsache, dass die hinteren Berge deutlich höher sind als die vorderen weiter reduziert wird, stimmt auch.
Ich gelobe Besserung

Nächster Versuch: Gleiche Strecke aber im Sommer und der Blick nach unten.
Hier bringen die Wolken und ihre Schatten Tiefe in die ansonsten flache Landschaft.


Bild in der Galerie
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Ich habe in den Neunzigern mal gedacht, das Internet wäre ein natürliches Instrument der Aufklärung von menschenfreundlichen Ideen. Das war ziemlich naiv.
(Götz Widmann)
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