Das Verkaufspreisargument verstehe ich irgendwie noch. Ich persönlich verkaufe allerdings nur ganz selten Objektive und wenn, weil sie weg müssen. Da muss ich keine Höchstpreise erzielen. In dem Moment, wo ich ein Objektiv bezahlt habe, habe ich das Geld sozusagen abgeschrieben und freue mich am Nutz- und nicht am Geldwert.
Und bezüglich ersterem habe ich gewisse Vorbehalte gegen Filter, aus eigener Erfahrung dagegen weniger gegen Kratzer.
Eine Kameraausrüstung ist ein Gebrauchsgegenstand, keine Geldanlage.
Ich hätte mal meine Kamera nach ein paar Staubfahrtagen in Afrika fotografieren sollen

...aber der Funktion tat das keinen Abbruch.
Entsprechend hat mein Fotoequipment meist sichtbare Gebrauchsspuren (wobei Lenscoats Objektive schon gut erhalten) , wenn ich mal was abgebe und daher mache ich es dann auch etwas preisgünstiger. Na und? Ich habe das dafür bezahlt, was mir der Spaß am fotografieren wert war. Da muss ich nicht einen bestimmten Prozentsatz zurückbekommen.
Und wenn es günstiger abgegeben wird, freut sich vielleicht einer, für den mehr schon zuviel Geld wäre. Das ist doch auch schön.
Aber ich verstehe, dass man das auch anders sehen kann.
Viele Grüße
Ingo