aidualk hat mir dankenswerter weise einige RAWs von Sternaufnahmen überlassen, die ich jetzt ausgewertet habe. Leider...
...denn jetzt juckt es echt in den Fingern, das Ding zu kaufen!
Zu analogen Zeiten hat man gesagt mit 50mm kann man Sterne 8s belichten ohne dass Striche entstehen. Mit den hochauflösenden Sensoren und Optiken der digitalen Zeit ist man dann auf 4-5s zurück gegangen. Oli hat auch 5s belichtet und das ist zu lang! Mit dieser Optik und seiner A7RII dürfte man maximal 2s belichten, denn die Sterne sind 2-3x so lang wie breit.
Trotzdem konnte meine Astrosoftware (PixInsight) den sog. FWHM-Wert (ein Maß für die Größe) der Sterne berechnen und über das Bildfeld plotten.
Bei f/2liegen die Werte sehr gleichmäßig zwischen 2,7 und 3,2 Pixel und ein Randabfall ist kaum erkennbar.

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Bei f/2,8 sind wir bei 2,4 bis 3,0 Pixel.

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Wären die Sterne schöne Punkte würden diese Werte wohl noch etwas besser ausfallen!
Extreme Ausschnitte (300% crops) von der Mitte und vom Rand bei f/2 zeigen schön die länglichen Sterne, aber keinen erkennbaren Unterschied zwischen Mitte und Rand.

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Dann der Härtetest: Jupiter in der linken unteren Ecke:

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Hier habe ich das farbige Bild in die R- G- und B-Komponenten aufgespalten und extrem vergrößert. R- und G-Bild fallen absolut zusammen und das B-Bild ist minimal aufgebläht und leicht sagittal vergrößert.
Bei f/2,8 ist auch das verschwunden:

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Die drei (oder sogar vier?) Punkte bzw. Striche links und rechts vom Jupiter sind die galileischen Monde.