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Zitat von dey
Das Problem sind wir Männer. Unser Bedürfnis uns zu profilieren und die Meinungs-Alphamännchen zu sein, ist uns angeboren. Dazu der Versuch das auch witzig eloquent zu machen birgt die Gefahr, dass man den Gegenüber schnell am Nerv trifft.
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Diese Erkenntnis trifft den Nagel leider auf dem Kopf, und ist so wunderbar in dem verunglückten Thread so zu erkennen gewesen. Ich zitiere mal die Stellen, und bitte die Verfasser um Nachsicht. Es geht mir nicht um darum, jemanden für eine Sache anzugreifen, die drei Jahre zurückliegt.
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Zitat von ;1798600
Nun ja. Ist ja Rahmen.
Grundsätzliche Assoziation: ich geh mal anschaffen.
1. Bild: "Denkerpose" mit x-Beinen. Assoziation: starker Kopfschmerz peinigt mich und auf's Klo muss ich auch.
2. Bild: "Jetzt steh ich hier schon zwei Stunden rum und es hält immer noch keiner an". Assoziation: gähnende Langeweile.
3. Bild: "oh, da kommt einer und den tanz ich mal an". Assoziation: ich muss immer noch auf's Klo. Meine Reaktion: ich will hier nur ganz schnell weg.
4. Bild: "ich schau mal, ob ich den Bus schon sehe". Meine Interpretation: Versuch einer Pose.
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An dem kommt der Punkt ins Spiel, der aus dem Titel meines Threads herauszulesen ist: Verantwortung.
Hierbei stellt sich die Frage, inwiefern ein Kritiker in der Verantwortung steht, der mit einer verunglückten Erstformulierung überhaupt erst alle folgenden Kritiken auf diesen Gedankengang gelenkt hat. Wie weit kann in Betracht gezogen werden, dass andere nun auf diesen Zug aufspringen? Stichwort: Straßenstrich.
Und wie kann der Einfluss seitens der Moderation verstanden werden?
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Zitat von ;1798977
Ich werde mal die Einrichtung eines "Lob"-Forums anregen, in dem konstruktive Kritik nur erwünscht ist, wenn sie positiv ist. 
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Wie sehen dass die Verfasser der "gehässigen" Beiträge? Als Bestätigung?
Wie sehen dass die Verfechter der gemäßigten Wortwahl? Als Freikarte für weitere Anmaßungen?
Wie selbstgerecht darf ein Kritiker eigentlich sein? Sollte er sich anmaßen dürfen, in welcher Kategorie ein Bild zu erscheinen hat? Nachdem es ja auch positive Urteile gegeben hat? Darf er Kritikfähigkeit erwarten, wenn er sich dieser selbst gar nicht stellen mag?
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Zitat von ;1799100
Der Bilderrahmen war einfach (mindestens) eine Nummer zu hoch angesetzt.
Ich selber bin wohl so ziemlich der schärfste Kritiker meiner eigenen Bilder und kann deshalb gut auf die Kritik anderer verzichten, was meine Bilder betrifft.
Damit wären Pseudoargumente wie "Zeig doch selber mal was im Bilderrahmen" oder "Machs erst mal besser" auch aus der Welt.
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Ich verdeutliche an dieser Stelle mal, dass ich lediglich Fragen aufwerfe, aber kein Urteil über irgendwen fälle.